3. Das Dampfroß schnob.Der Bahnzug stob
Vorbei an der Kirchhofmauer;Im FrührotscheinDer Kreuze Reih'nRagten in stiller Trauer.
4. Vom MauerrandIns sonnige LandSchaute der Totenbestatter,
Sah stumm in Ruh'
Der Glücksjagd zu
Und grüßte, gelehnt ans Gatter.
Es mahnte sein Gruß:Wie weit dein FußAuch schweift, hier kehrst du zumOb Glück du erjagst, sHafen;Ob leidend verzagst.
Hier wirst du schlafen, schlafen.
0. In Laubnacht tiefDer Kuckuck rief.
Mir kündend des Lebens Jahre;Doch sein Rufen im Wald,Wie verstummt es so bald, sre.Wie so bald erharrt mich die Bah-(21. Möser.)
171. In der Föhnnacht.
(Vom 21. auf den 22. März 11)00.)
1. Das blast und rast.
Das saust und braust,
Das dost und tostUnd rollt und tolltUnd schüttelt und rüttelt!
Richt Winde sind's mehr, nichtLüfte mehr nah'n,Es führt der Orkan feste Massenheran.
' 2 . Auf einmal still!
Was das wohl will?Unheimlich knurrtEs fern und murrt.
Jetzt dröhnt es schon wiederHerab aus der Firne undGletscher BereichWie Eisenbahnzüge, zehn, hun-dert zugleich.
j 3. Stets näher der Lauf!j Jetzt prallen sie auf!j Jetzt packt es das Haus....
! Haus, Haus, halte aus!
! Stemm' fest dich den Wuchten!
> Ich stemme mich mit gegen
i Fenster und Wand.
> Es kracht das Gebälk . . . O
1 Haus, halte stand!
! 4. So brandet das Meer
' Um den Leuchtturm her.
Unheimlich Gefühl!i Bald lau, bald kühl sStube.i Zieht ein Schwall durch dieDurch die Ritzen es saust, durchdie Fugen es kriecht.Wie Moder und Phosphor undSchwefel es riecht.