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Und mein Lied nur bang erklingt,
Wie’s ein Kind im Dunkeln singt!
Doch es gibt mir Mut und KraftAuf der ird’sehen Wanderschaft.
(Peter Cornelius.)
191. Wem gebührt die Krone ?
1. Als ich das erste Mal dich sah,
Da kamst du hüpfend hergesprungen,
Bald warst du hier, bald warst du da,
Hast wie ein Reh dich flink geschwungen.
Du spieltest scherzend mit der Puppe,
Du zupftest neckend mich am Bart,
Du liebtest Kuchen mehr als Suppe,
Ein Plaudertäschchen liebster Art!
2. Und als ich kam zum zweiten Mal,
0 welch ein Bild, welch Frühlingsprangen!
Die schönste Ros’ im ganzen TalWar voll und lieblich aufgegangen.
Wie duftete dein ganzes Wesen,
So morgenfrisch, so seelenrein,
In Red’ und Haltung auserlesen,
So ungesucht und doch so fein!
3. Und als ich kam zum dritten Mal,
Fand ich dich singend an der Wiege;
Du wehrtest Flieg’ und Sonnenstrahl,
Daß wohl und lind das Büblein liege.
Im Widerscheine der Gardine,
Wie mild, wie selig, wie geweiht!
Ein Lächeln lag auf deiner MieneVoll seelen tief er Innigkeit.
4. Und fragt man mich: die Hand aufs Herz!Wen kröntest du von diesen dreien? —