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verwendeten Kunst, als wegen des Goldes; zehn andereAltäre waren von Silber. Prächtige Meßgewänder wur-den gestickt und die Kirche mit so vielen köstlichen Gefäßenund Ornaten bereichert, daß die Zeitgenossen sich verwun-derten, woher all' diese Kostbarkeiten gekommen.
Wir können nur Andeutungen machen, nur Strichezeichnen zu den: großen Mosaikbiide der Wirksamkeit der
Uoschästigung im Gtofter.
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mittelalterlichen Mönche. Denn wollten wir erst noch aus-führlicher von den Universitäten sprechen, wo die größtenLehrer Mönche waren, so kämen wir an gar kein Ende.Wir fassen das, was die Klöster im Mittelalter für dieMenschheit gethan, noch einmal in dem unverdächtigenUrtheil eines neuern Geschichtschreibers zusammen: „Inden Zeiten, da man weit und breit von keinen Aerzten,noch Spitälern oder Armenherbergen wußte, wurden der-gleichen zum Troste vieler Tausend elender Leute beiden Klöstern angelegt. Die Klöster waren die hohen Schu-len, wo man nicht nur die Gottesgelehrtheit, sondern auch die