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er sie anwies, alles Nebensächliche zu verachten, gewaltige Truppen-massen zusammenzuziehen und sich mit überlegenen Kräften auf denFeind zu werfen. So besiegte Jourdan, der 1789 noch ein hausie-render Krämer war, im Herbst 1793 die Oesterreicher bei Wattignies(unweit Maubeuge), wobei Carnot persönlich die Soldaten zumSturme führte. Zwei Monate später schlug Hoche, der Sohn einesHundehüters in Versailles, ein preußisch-österreichisches Heer, das insElsaß eingedrungen war, bei Wörth und Weißenburg und trieb esüber den Rhein zurück. Später erwarb sich Hoche noch das Verdienst,den royalistischen Aufstand in der Vendäe, der infolge der Grausamkeitder Schreckensmänner von neuem aufgeflammt war und sich auchüber die Bretagne verbreitet hatte, mit ebenso viel Kraft als Mensch-lichkeit zu beendigen und die Engländer und Emigranten, die auf derHalbinsel Quiberon (bei Lorient) einen Landungsversuch machten,ins Meer zurückzuwerfen (1795). Inzwischen eroberte Jourdan durcheinen neuen Sieg bei Fleurus (in der Nähe von Charleroi) Belgienund Niederdeutschland bis zum Rheine (1794). Pichegru, einehemaliger Unteroffizier, führte während des harten Winters 1794/95seine barfüßigen, in Lumpen gehüllten Soldaten über die Eisdecke derStröme nach Amsterdam, trieb den Erbstatthalter in die Flucht undverwandelte Holland in einen demokratischen Vasallenstaat Frank-reichs unter dem Namen der batavischen Republik.*) Gleichzeitigdrangen die Franzosen auch über die Pyrenäen bis zum Ebro. DieseErfolge sprengten die Koalition. Preußen war ohnehin über seineVerbündeten Oesterreich und Rußland erbittert, weil sie ihm nichtalles, was es von dem unglücklichen Polen verlangte, zugestehenwollten; daher schloß es im April 1795 zu Basel einen Frieden,worin es insgeheim in die Abtretung alles deutschen Landes linksvom Rheine an die französische Republik willigte. Spanien folgteseinem Beispiele und trat bald darauf sogar in ein enges Bündnismit dem bisherigen Feinde.
*) Die Bataver waren die Bewohner Hollands zur Römerzeit. DieRevolutionszeit liebte es, in Worten, Namen und Trachten die Erinnerungan die römische Republik aufzufrischen.