Buch 
Grundriss der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen, sowie die untern Klassen des Gymnasiums / von J. Helg
Entstehung
Seite
37
JPEG-Download
 

37

p>0L0S

Plan von Kthen.

allenthalbenliegendenWachtschifsennd die regeGeschäftigkeitauf den Werf-ten, daß derStaat dieMittel besaß,seine Bürgernnd ihrenHandel auchaus den ent-ferntester!

Küsten znschützen.

Die Akro-polis. Na-mentlich aberglänzte Athen

damals durch seine Bildhauerkunst und seine herrlichen Bauten.DieAkropolis", Alhens Hochburg, war das größte Meisterwerk griechischerArchitektur. Schon beim Eintritt in die Straße, die zu derselben führte,fühlte sich der Fremde von Staunen und Bewunderung ergriffen. Hochüber die gewöhnlichen Häuser hinausragend, bot sich seinen Blicken vondort aus ein breites Sänlenthor von prächtigem Marmor dar. Dieses be-stand aus vier hohen Durchgängen nnd war zn beide» Seiten mit großenFlügclgcbänden versehen. Zu demselben führte eine gleich breite Marmor-treppe, eine der prächtigsten der Welt. In Mitte dcS innern Hofes befandsich der große Marmorrempel der Athene, ein unvergleichliches Kunstwerk.

Es war in Gestalt eines länglichen BiercckS erbaut,nur welches ringsum eine auf hohen Marmorsäulenruhende Halle lief. In dem Innern des Tempelsstand die kolossale, 10 Dieter hohe Bildsäule der Schutz-göttin, von dem berühmten Phidias. Auf den aus-drücklichen Willen des auf seinen Reichtum stolzenVolkes wurde sie nicht aus Marmor, sondern ausElfenbein und Gold gearbeitet. Eine zweite riesen-hafte Bildsäule der Göttin, von demselben Phidiasaus der Bente von Marathon in Erz gegossen, standauf der höchsten Spitze der Burg, als das weithinsichtbare Wahrzeichen der Stadt.

3. Perikles. Der Mann, der in erster 449Linie den Ruhm und die Macht Athens be- bisgründete, war Perikles. Perikles stammte ^aus einer reichen, vornehmen FamilieAthens. Hinreißende Beredsamkeit, Feld-BSst-im^nW-n Mus-m». hcrrntnlent und hohe staatsmämiische Be-