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Grundriss der Welt- und Schweizergeschichte für Sekundar-, Bezirks- und Realschulen, sowie die untern Klassen des Gymnasiums / von J. Helg
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Völkerwanderung, welche dem weströmischen Reiche über-haupt ein Ende machte, führte auch den Untergang derrömischen Herrschaft in Helvetien herbei. Es war um dasJahr 400 n. Chr.

Rückblick.

So endete die größte Macht, welche die Welt jemalsgesehen halte. Mit einem Nomulus begann der römischeStaat, mit einem Nomulus ging er unter. „Das Reich",sagt ein Schriftsteller, „glich dem Flusse, der erst als winzigerQuell erscheint, dann, in seinem Laufe durch viele Bächeverstärkt, imitier größer und größer wird, majestätisch ein-herströmt, Elend lind Verwüstung anrichtet, wenn er überseine Ufer tritt, und endlich im Sande spurlos verschwindet.

Mit dem Sturze des römischen Reiches aber war auchzugleich das letzte der großen heidnischen Reiche zu Grundegegangen, und damit die ganze alte Welt mit ihrer Herrlich-keit in Trümmer gesunken. Ein neues Weltalter hatte be-gonnen. „Siehe, das Alte ist gestürzt, alles ist neu geworden,"sagt die Schrift. Gerne beginnen wir darum auch, nachdemwir das heidnische Elend geschaut haben, einen neuen Zeit-raum in der Weltgeschichte mit Christus unserem Herrn.

Welt- n. Schweizeryesch.

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