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rastete, sondern noch mehr wegen der Bildnng der nenerenSprachen. So entstauben z. B. damals ans der Verbindungder verschiedenen Dialekte der alten Germanen mit demLatein der Römer das heutige Italienische nnd Französische,Spanische nnd Portugiesische k ., während das Latein alslebende Sprache immer mehr zurückgedrängt wurde.
(Unter den vielen Sagen ans dieser Zeit vergleiche die Nibeluu-geusage.)
4. Die Kranken.
Der wichtigste Stamm unter den neuen Völkern warderjenige der Franken; denn ihm fiel hauptsächlich die Auf-gabe zu, die neuen Verhältnisse wieder zu ordnen.
3 .) Mn Chlodwig bis ;u Kart dem Großen.
(481 — 768 .)
1. Chlodwig. Die Franken wohnten ursprünglich, wiegesagt worden ist, als verschiedene kleine Völkerschaften amMittel- und Niederrhein. Da gelang es um das Jahr 481Chlodwig, einem Königssohne ans der alten Familie derM erowi nger, sich zum Haupte derselben emporzuschwingen.Nun zogen auch sie auf Eroberungen aus. Ihnen zunächstaber bestand noch eine alte römische Provinz unter dem Statt-halter Chagrins. Diesen also besiegten sie zuerst (486) beiSoissons und gewannen damit das Gebiet bis an die Seine.
Aber auch die Alemannen sollten ihnen dienen. Es49« kam also znr Schlacht bei Z ülpich (496) in der Gegend vonMetz. Schon neigte der Sieg auf die Seite der Alemannen.Chlodwigs Gemahlin Chlotilde aber war bereits eine Christin.So hatte auch Chlodwig, obwohl selbst noch Heide, schon vielvon der Macht des Christengottes gehört. Zu ihm also nahmer jetzt seine Zuflucht, indem er betete: „Hilf mir, JesusChristus; denn meine Götter verlassen mich! Wenn Du mirbeistehest in dieser Not, so will ich an Dich glauben." Gottverlieh ihm den Sieg und Chlodwig mit 3000 der vornehmstenFranken ließ sich taufen. Alemannien aber kam an die Franken.
Endlich verloren die Westgoten die Schlacht beiVouglö (507) gegen die Franken. Ihr Gebiet reichte also be-reits vom Rheins und der Maas bis an den Fuß der Pyrenäen.