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die deutschen Könige gekrönt. (B«l. das Gedicht „Rudolf von Habs-burg" uou Schiller.)
e) Karls des Großen nächste Nachfolger.
(814-911 [987]).
1. Ludwig der Fromme. Karl hatte wohl mehrere Söhne;doch überlebte ihn nur Ludwig, wegen seiner Gottesfurchtder „Fromme" genannt. So edel und gut dieser aber fürsich selbst war, so wenig verstand er sich auf das Regiereneines so gewaltigen Reiches, wie er es von Karl ererbte,llnklugerweise hatte er auch allzu früh schon seine Herrschaftunter seine Söhne verteilt, so daß es vor seinem Ablebennoch mehrmals Teilungen und Abänderungen kam. DieFolge war, daß sich diese schließlich mit ihrem eigenen Vaterüberwarfen und sogar gegen ihn zu Felde zogen. So starbLudwig gramgebeugt (840). Doch entbrannte jetzt der Bruder-krieg zwischen den überlebenden Söhnen Ludwig dem Deutschen,Karl dem Kahlen und Lothar nur um so heftiger.
2. Der Teilungsvertrag zu Verdun. Endlich, es war
zu Verdun im Jahre 843, kam es zur Teilung. Darnach ^43erhielt Karl der Kahle Westfrauken, d. i. das heutigeFrankreich von der Nordsee bis zum Ebro; Ludwig derDeutsche -Ostsraukeu, d. i. das heutige Deutschland mitOsterreich-Ilngarn, soweit es damals fränkischer Besitz war,und endlich Lothar Mittelfrankeu, d. i. die Länder zubeiden Seiten des Rheins: die Niederlande, Elsaß und Lo-thringen mit Burgund, das nördliche und mittlere Italienund den Kaisertitel.
3. Mittelfrankeu. Schon nach Lothars Tod löste sichindessen auch das mittelfränkische Reich wieder auf, und esentstand im Suden das Königreich Italien, weiter nördlichNeuburguud und endlich am Rheine das HerzogtumLothringen.
4. Westfranken. In Westfrankeu dagegen regierten dieKarolinger bis zum Jahre 987. Doch waren Karl der »87Kahle wie seine Nachfolger Ludwig der Stammler,Karl der Einfältige und Ludwig der Faule schwacheund unfähige Könige; die Großen des Reiches daher maßten
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