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tu CaIIoss a. Dieser hatte nämlich den deutschen Fürstenversprochen, auf einem Reichstage in Augsburg gemeinsammit ihnen über Heinrich zu verhandeln. -Er war deshalbbereits auf der Reise dorthin. Da unterwarf sich Heinrichdrei Tage lang einer harten Buße und versprach mit einemEide, alles angerichtete Ärgernis nach Kräften wieder gutzu-machen und die Mißbräuche in kirchlichen Dingen nach demWillen des Papstes zu verbessern. So wurde er am Morgendes vierten Tages vom Banne losgesprochen.
6) Der erneute Kampf. Kaum aber hatte Heinrich dieMacht wieder in Händen, so war er auch wieder der Alte.Keine einzige der eingegangenen Verpflichtungen erfüllte er.Herzog Rudolf von Schwaben war unterdessen zum Ge-genkönig gewühlt worden. Heinrich besiegte ihn. Dann dranger an der Spitze eines Heeres in Italien ein, eroberte 1084die Stadt Rom und belagerte den Papst in der Engelsbnrg,bis ihn der Normannenfürst Robert Guiscard von Apulienbefreite. Gregor verließ darauf die Stadt und begab sichnach Monte Cassino und von dort nach Salerno. Dort starb1085 er 1085. Seine letzten Worte waren: „Ich habe die Ge-rechtigkeit geliebt und das Unrecht gehaßt; darum sterbe ichin der Verbannung."
Doch hörte der Kampf nicht aus. Heinrich verlor all-mählich wieder seine Macht. Bischöfe und Fürsten verließenihn. Auch das Kriegsglück kehrte ihm wieder den Rücken.Sein Sohn Konrad fiel von ihm ab. Seine GemahlinPraxedis enthüllte seine Verbrechen. Mehrere lombardischeStädte schlössen einen Bund gegen ihn. Im Jahre 1105endlich wurde er von seinem zweiten Sohne, dem nachmaligenHeinrich V., gefangen genommen und starb 1106 unansge-söhnt mit der Kirche.
4. Heinrich V. Auch Heinrich V (1106 — 1125) setztenoch eine Zeit lang den Kampf mit dem Papsttum fort. Endlichaber kam doch unter ihm der Vertrag von Wvrms zuUmstände (1122). Der König entsagte der Investitur mit Ringund Stab und gestattete, daß alle kirchlichen Äniter des Reichesdurch freie Wahl und kirchliche Weihe besetzt werden.
Im übrigen war auch Heinrichs V. Regierung durchfortwährende Kämpfe mit einheimischen und auswärtigen Fein-den sehr getrübt.