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a) Kampf UM Italien. Sechsmal zog er mit gewaltigerHeeresmacht über die Alpen, Italien zn bezwingen. Zweimaleroberte er Mailand nnd ließ das zweite Mal sogar die
1162 Stadt zerstören (1162). Doch kaum wandte er sich wiederseiner Heimat zu, als die Widerspenstigen sich auch wiedererhoben, den lombardischen Bund schlössen und Mai-land wieder herstellten.
b) Kampf mit dem Papste. Der Papst Hadrian IV.hatte zwar Friedrich schon beim ersten Römerzuge die Kaiser-krone aufs Haupt gesetzt; doch schon damals zeigten sich Feind-seligkeiten (Steigbügelszene). Unter Papst Alexander III.wuchsen dieselben bis zu dem Grade heran, daß auch Friedrich,wie einst Heinrich IV., einen Gegcnpapst wählen ließ.
Alexander III. trat dem lombardischen Städtebunde bei;ja, ihm zu Ehren und Friedrich zum Trutz ward sogar eineeigene feste Stadt erbaut, und dieselbe Alessandria genannt.
e) Niederlage. Zornentbrannt überflutete daher der Kaisermit neuer HeereSmacht noch einmal die weite Ebene des Po.
1176 Es kam zur Schlacht bei Legnano (1170). Da verließ ihndas Glück vollends. Heinrich der Löwe, der Sohn Hein-richs des Stolzen, versagte seinem alten Erbfeinde die Hülfe.Infolgedessen trugen die Lombarden einen glänzenden Siegdavon. Barbarossa mußte Friede» schließen mit dem Papsteund die Rechte und Freiheiten der Städte anerkennen.
Der treulose Heinrich aber wurde jetzt zur Verant-wortung auf einen Reichstag geladen, und, da er nicht erschien,wurde die Reichsacht über ihn ausgesprochen, d. h. er wurdeall' seiner Herrschaften und Besitztümer verlustig erklärt. Dervereinigten Macht des Kaisers und der Fürsten war er auchnicht gewachsen, und so wurde sein Erbe in Deutschland ge-teilt: Sachsen erhielt Graf Bernhard von Anhalt; Bayernkam an Otto von Wittelsbach, den Stammhalter desnoch heute daselbst regierenden Königshauses.
d) Kreuzzug. Dagegen verschönerte Friedrich Barbarossanoch den Abend seines Lebens, indem er, bereits ein Greis,heldenmütig noch einen Kreuzzug unternahm, auf dem er
1190 dann auch feinen Tod fand (1190). Bergt, die Gedichte „Schwä-bische Kunde" von Uhlnnd, und „Barbarossa" von F. Rnckert.
3. Heinrich VI Heinrich VI. (1190 -1197), Fried-