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richs I. Sohn, wurde durch seine Gemahlin Constantia Erbevon Neapel und Sizilien. Doch herrschte er hart und grausam.
Nach seinem Tode erhob sich wieder der alte Streitzwischen den Welsen und Hohenstaufen, indem diese HeinrichsBruder, Philipp von Schwaben, jene dagegen Otto IV.,Heinrichs des Löwen Sohn, zum König wählten. Heinrichseigener Sohn war nämlich beim Tode seines Vaters nochminderjährig. Doch schon 1198 wurde Philipp von Schwa-ben ermordet, und die Welsen gewannen für den Augenblickwieder die Oberhand.
4. Friedrich II. Allein auch die Stanfen ruhten inzwischen 1315nicht, und 1215 trat nun doch Heinrichs VI. Sohn, Friedrich II.wieder (1215—1250), die Regierung an.
Sein Vorbild war sein Großvater Friedrich Barbarossa,sein Endziel dieselbe unumschränkte Herrschaft. Auch er ver-wickelte sich darum bald in denselben unseligen Kamps gegendas Papsttum, gegen Italien und die Welsen, der ihn schließlichden Thron kostete und seinem ganzen Hause den Untergangund das Verderben brachte. Wohl hatte auch er noch einenKrenzzug unternommen; doch erst nach langem Drängen,trotzdem er ihn schon bei seiner Krönung versprochen hatte.Ebenso fiel er wiederholt raubend und plündernd in daspäpstliche Gebiet ein. Auch glich sein Leben am Hofe mehrdemjenigen eines türkischen Sultans, als dem eines christlichenFürsten. So sprach denn Papst Innocenz IV. und mit ihmdie Kirchenversammlung zu Lyon (1245) auch über ihn den 1245Bannfluch aus; die deutschen Fürsten stellten Gegcnkönige auf,und sein eigener Sohn Heinrich empörte sich wider ihn.
5. Untergang. Sein noch übriger Sohn Konrad IV.
(1250 — 1254) aber war bereits der letzte König aus demHause der Hohenstaufen. Neapel und Sizilien kamen an Frank-reich, und Friedrichs Enkel, der jugendliche Konradin, derseines Stammes Ehre noch zu retten hoffte, verlor 1268 gegen 1268Karl von Anjou die Schlacht bei Tagliacozzo; er selbstendete in Neapel auf dem Schafotte.