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Ordensstifter und Heiliger aus Frankreich, gest, 1153) mitdemselben Feuer, wie ein Peter von Amiens und Papst Ur-ban II., einen zweiten Kreuzzug. Und wieder stellte sichder König von Frankreich selbst, Ludwig VII,, und sogarKonrad III. von Deutschland an die Spitze eines gewaltigenHeeres (1147), Doch waren auch ihre Scharen schon in Klein-asien durch die fortwährenden kleineren Gefechte mit den Türkengrößtenteils aufgerieben worden. Ebenso mißglückte eine Be-lagerung von Damaskus, und nur mit schwachen Überrestenihrer Macht suchten deshalb beide Führer schließlich ihreHeimat wieder zu erreichen.
Dritter Zug. Den dritten Zug (1189) unternahm der nsodeutsche Kaiser Friedrich Barbarossa, der französische KönigPhilipp August, und der englische König Richard Löwen-herz. Zwei Jahre zuvor (1187) hatte nämlich Saladin,der Sultan von Ägypten, auch selbst Jerusalem wieder er-obert. Ein schweres Unglück aber traf auch dieses Heer wieder.Kaum hatten nämlich die Deutschen Kleinasien erreicht, alsBarbarossa in den Fluten eines wild brausenden Bergstromesertrank, woraus die meisten Teilnehmer mutlos wieder in dieHeimat zurückkehrten. Die Franzosen und Engländer kämpftenwohl noch Jahre lang gegen Saladin; doch waren sie un-einig. So erlangten sie nur, daß den Christen die syrischenStädte verblieben, und den Pilgern in Jerusalem wenigstensungestörter Zutritt gewährt wurde.
Vierter Zug. Der vierte Zug (1204) kam gar nicht 1204nach dem Morgenlande, sondern nur nach Konstantiuopel,wo bei dieser Gelegenheit das sogenannte lateinische oderabendländische Kaisertum (an Stelle beS treulosen grie-chischen) errichtet wurde. Doch dauerte dasselbe nur 57 Jahre.Alsdann ward es von den Griechen wieder in Besitz genommen.
Kinderkrenzzug. Das traurigste Los traf den Kinder-kreuzzug. In übertriebener Begeisterung ließ man nämlich 1212um das Jahr 1212 sogar Kinder nach dem heiligen Landeziehen, um sich für ihren Erlöser zu opfern. Es mochtenwohl gegen 50,000 deutsche und französische Kinder sein, dieso Eltern und Heimat verließen. Eine große Zahl aberwurde von Sklavenhändlern aufgefangen und in schamlosesterWeise an die Türken verkauft; andere raffte der Hunger