Band 
Erster Teil. Altertum und Mittelalter.
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Insbesondere hotte Friedrich seine beste Kraft im Kampfemit seinen eigenen Brudern vergeudet.

12. Maximilian l. Zu neuer Blüte und Ansehen da-1403 gegen brachte dasselbe wiederMaximilian 1.(1493—1519),der Sohn Friedrichs III. Besonders segensreich wurde seineRegierung für Deutschland durch die Gründung des ewigenLandfriedens und die Einführung des Reichskammer-gerichtes. Durch den ewigen Landfrieden sollten nämlichbei Strafe der Reichsacht und Verlust aller Lehen und Gütervon nun an alle Befehdungen aufhören. Ein Reichskammer-gericht aber sollte die Streitigkeiten unter den Ständen desReiches künftig entscheiden. Dazu wurde Deutschland in zehnKreise eingeteilt, deren bewaffneter Macht die Vollstreckungder Beschlüsse des Reichsgerichtes übertragen wurde.

Ebenso führte Maximilian mit Hilfe der Grafen vonThurn und Taxis das Po st Wesen in Deutschland ein. Dieerste deutsche Post war im Jahre 1516 zwischen Wien undBrüssel errichtet.

Das Ansehen und die Macht seines Hausesendlich hob Maximilian durch glückliche Familienverbindungen.So gewann er durch seine eigene Vermählung mit Mariavon Burgund (der Tochter Karls des Kühnen) die reichenNiederlande, während sein Sohn Philipp durch seine Ge-mahlin Johanna (der Tochter Ferdinands und Jsabellas) inden Besitz von Spanien kam.

15. Z>as üörige Kuropa in der zweiten Kätfte desMitte talters.

(Mit Ausnahme der Schweiz.)

a) Frankreich (1270—1500).

1. Philipp V. In Frankreich folgten nach dem TodeLudwigs IX. noch fünf Könige aus dem Hanse Capet. Derbedeutendste derselben war Philipp IV. der Schöne (1285bis 1314), der abermals einen Krieg mit England führte.Da wurde Papst Bonifacius VIII. als Vermittler ange-rufen. Da er aber nicht zu Gunsten Philipps entschied,schloß dieser nicht nur keinen Frieden, sondern eröffnete auchdie Feindseligkeit gegen den Papst. Er erreichte, daß ei»