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durch das von den Engländern besetzte Land. Nach der Krö-nung will die Jungfrau zu ihren Herden zurückkehren; derKönig aber bewegt sie, zu bleiben. Doch jetzt ist das Glückvon ihr gewichen. Bei der Verteidigung der von den Bur-gundern belagerten Stadt Compiögne wird sie von diesen1431 gefangen, an die Engländer ausgeliefert und von diesen 1431in Ronen als Zauberin verbrannt. Doch wurde sie 25Jahre nach ihrer Hinrichtung feierlich für unschuldig erklärt.
Die Engländer aber verloren jetzt trotzdem Schlacht umSchlacht. Philipp von Burgund söhnte sich mit Karl VII.aus; Paris öffnete seine Thore dem rechtmäßigen Königewieder. Schließlich blieb Heinrich VI. von England von allenseinen französischen Besitzungen nur noch Calais übrig.
4. Ludwig XI., Ludwig XII. und Franzl. Unter denNachfolgern Karls VII. verdienen noch besonders erwähnt zuwerden Ludwig XI. (1461 — 1483), der mit rastlosem Eiferdaran arbeitete, Frankreich durch Vernichtung der Macht derGroßen in eine völlig unumschränkte, absolute Monarchiezu verwandeln; Ludwig XII. (1498—1515) und endlichFranzl. (1515—1547), welche die langen Kriege um dasHerzogtum Mailand führten, von denen wir in der Geschichteder Schweiz noch Näheres hören werden.
b) England (1216—1509).
1. Heinrich III. In England folgt auf Johann ohneLand Heinrich III. (1216—1272). Doch war er beimTode seines Vaters erst 10 Jahre alt und wurde deshalbvon den Großen nicht anerkannt.
1273 2. Eduard 1. Dagegen behauptete Eduard I. (1273
bis 1307) seine Macht vollständig; auch vereinigte er dasFürstentum Wales mit England und unterwarf die Schottenin mehreren Kriegen.
3. England und Frankreich. Unter Eduard III., Ri-chard II., Heinrich IV.. Heinrich V. und Heinrich VI.war die Hauptsache für England sein Krieg mit Frankreich.
4. Der Krieg der weißen und roten Rose. Nach demenglisch-französischen Kriege aber entbrannte auch in Englandder Bürgerkrieg. Es war dies ebenfalls ein Thronkriegund zwar zwischen den verwandten Häusern Pork und Lan-