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2. Der Verlauf des Krieges. Im Februar des Jahres14»v 1499 also rückte zunächst ein kaiserliches Heer in das bünd-
nerische Münsterthal ein. Allein die Bündner selbst ver-jagten die Feinde bald wieder. Ebenso warfen die Eidgenossenein zweites Heer zurück bei M a y e n f e l d und an der Luzien -steig. Zum drittenmale wurden die kaiserlichen Truppenangegriffen und besiegt bei Bregenz. Ferner folgten kleinereTreffen z. B. bei Bruderholz (Basel), bei Hallau (Schaff-hansen). bei Hard (am Bodensce) und bei Haag (imRheinthal). (Hans Wala aus Glarns.)
Die Hauptschlachten wurden geliefert bei Schwaderlohim Thurgau; bei Frastenz, in der Nähe von Feldkirch(Heinrich Wolleb aus Uri); an der Calven im Münstcr-thale (Benedikt Fontana) und bei Dornach (Solothurn)gegen den Grafen Heinrich von Fürstenberg.
3. Der Ansgang. Endlich verzichtete Maximilian auffeine Forderungen den Eidgenossen gegenüber durch den Frie-den zu Bafel vom 22 . September 1499. Die Schweizaber betrachtete sich von da an auch als unabhängig vomReiche und zahlte daher auch an dieses weder Steuern nochAbgaben mehr, noch anerkannte sie dessen Gerichte. Zudemwurden Schaffhansen und Basel in den Bund ansge-
1501 nommen (1501). Im Jahre 1513 folgte endlich noch Appen-1512 zell. So bestand die Schweiz jetzt aus 13 vollberechtigtenGliedern oder Kantonen (dreizehnörtige Eidgenossen-schaft).
i) Die Muiiüuderknege.
(1499—1516.)
t. Die Solddicustc. Durch die beständigen Kriege wurdeden Eidgenossen Ruhe und Frieden. Arbeit auf dem Feldeund in der Werkstatt zum Überdrnsse, das Kriegsühren da-gegen zum Bedürfnisse. Überdies stachelte sie ein gewaltigerEhrgeiz und eine unersättliche Geldgier. Als daher die Schweizvor ihren eigenen Feinden Ruhe hatte, scheuten sich zahlloseSöhne derselben nicht, in den Dienst ausländischer Fürstenzu treten, um für Geld und gute Worte für sie zu kämpfenund zu streiten.