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welche die auf dem Schlachtfelde verwundeten Mitbürger sowie die Hinter-lassenen der Gefallenen unterstützen und Pflegen will. Auch haben sich',nr Pflege der Verwundeten an vielen Orten sogenannte Samariter-vereine gebildet.
Schlußwort.
So stehen wir denn am Eilde unserer Wanderung durchdie Zeiten und Völker. Werfen wir noch einmal einen Blickzurück auf das, was wir gesehen und gehört haben. „DieGeschichte", sagt der große, römische Redner Cicero, „ist einegute Lehrmeisterin." Lernen wir aus derselben vor allemGott erkennen und seine heilige Vorsehung! Gewiß, wennwir uns nochmals erinnern an die Verwicklungen alle, audie Kriege und Gefahren bei jedem Volke zu allen Zeiten,wenn wir auch da gleichsam Sonnenschein und Regen, Tagund Nacht, Freud und Leid in endlosem Wechsel sehen,wenn vor unsern Blicken mitten in Sturm und Gefahr plötz-lich wieder ein Mann auftaucht und dem Ganzen, wie derRuderer dem kleinen Boote, eine neue Wendung gibt (Cyrus,Alexander, Cäsar, Karl der Grosse, Heinrich I., Napoleon), wenn Völ-ker, die vor kurzem noch stark und mächtig waren, plötzlichvom Schauplatze wieder verschwinden und einer neuen Herr-schaft Platz machen müssen, „wenn die Szepter der Königewie Ruten brechen" und die Schlachten sich wenden, wohines ihnen gefällt, bamt müssen wir uns gestehen: Nein, dasalles kann nicht Zufall sein. Über den Zeiten und Völkernmuß einer sein, dem jene zu gehorchen haben und nach dessenWillen dies alles geschieht. Dieser aber wird derselbe sein,der einst auch gesprochen: „Es werde" und damit der Weltund allen Menschen auch das Dasein gegeben hat.
Sehen wir genauer zu, so werden wir auch finden, wieoft schon auf dieser Welt sowohl an ganzen Völkern wie aneinzelnen das Gute belohnt und das Böse bestraft wird. Dawaren z. B. Völker einst berühmt durch Künste und Wissen-schaft, durch Kultur und Bildung; was hat sie in den Ab-grund gestürzt? Wir wissen, daß sie sich am Ende ihrerGeschichte der Verweichlichung, dein Sinnenleben, dem Lasterüberließen, daß sie des Menschen Würde nicht mehr achteten,daß sie die einen als Sklaven, d. h. wie Tiere oder Warenbehandelten, während sie andere sogar dem Laster Ergebene,als Götter verehrten. Wir sehen auch, wie oft ganze Völker