161
Besondere Beranlassnng: Protestantischer Kirchen bau aufkatholischem Gebiete; der Fenstersturz zu Prag;Böhmen verweigert Ferdinand II. (1619—1637) dieHuldigung und anerkennt Friedrich V. von der Pfalzals König.
I. Der mehr rrligiöse Krieg (1618—1629).
1. Der böhmisch-pfälzische Krieg.
a) Feldherren und Führer der Katholiken: Maxi-milian von Bayern, Tilly.
Der Protestanten: Friedrich V. von derPfalz; Ernst von Mansseid und Christianvon Braunschweig.
b) Schlachten: am weißen Berge bei Prag (1620)und bei Stadtlohn in Westfalen (1623).
c) Ausgang: die Katholiken unter Tilly siegen.
2. Der niedersächsisch-dänische Krieg.
a) Feldherren der Katholiken: Tilly, Wallensteiu.
Der Protestanten: Chr ist i an IV. vou D än e-mark, Mansfeld.
b) Schlachten: an der D e s s a u e r Brücke undbei Lütter am Barenberge (1626).
c) Ausgang: Sieg des Kaisers. Tilly und Wallen-stein dringen bis Stralsund vor. Dieses widersteht.
Friede zu Lübeck. Restitutiousedikt.
Reichstag zu Regensburg. Absetzung Walleu-steins. Landung Gustav Adolfs.
II. Der mehr politische Krieg (1630—1648).
1. Der schwedisch-deutsche Krieg.
a) Feldherr der Protestanten: Gustav Adolf.
Der Katholiken: Tilly, Wallen sie in.
b) Schlachten: Zerstörung Magdeburgs, Breiten-feld, Lech, Lüsten.
c) Ausgang: Tilly und Gustav Adolf fallen; dieSchweden aber siegen; Wallensteiu wird ermordet.
6) Darauf neuer Kampf. Oxenstierna leitet dieschwedische Politik. Horn, später Bauer,Tvrstenson und Wrangel führen das schwe-dische Heer. — Bernhard von Weimar istdas Haupt der deutschen Protestanten.
1618
bis
1623
1620
1623
1625
bis
1620
1629
1630
1630
bis
1635
1631
1632
Welt- u. Schweizergesch. II.
11