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Geschichtstabelle in zusammenhängender Darstellung
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II. Das Mittelalter.

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1190 Friedrich Barbarossa stirbt auf dem III. Kreuzzuge im FlusseSalef; ihm folgt sein Sohn

11901197 Heinrich VI., der sich den Besitz des Normannen-reiches erkämpfen muß. Ausgleich mit Heinrich dem Löwen.Sein Versuch, die Krone erblich zu machen, scheitert.11981208 Philipp von Ichwaben, der Bruder Heinrichs VI.,gegen den die Welsen und die päpstliche Partei Gtto IV.von Brannichrveig, den Sohn Heinrichs des Löwen,aufstellen. Philipp behauptet die Oberhand, wird aberdurch Otto von Wittelsbach ermordet. Otto IV., jetztallgemein anerkannt, gerät mit Papst Jnnocenz III. inStreit, der sich wieder den Staufen zuwendet nnd seinMündel

1215I 2 S 0 Friedrich II., den Sohn Heinrichs VI., auf den Thronerhebt. Otto stirbt 1218. Friedrich verspricht bei seinerThronbesteigung einen Kreuzzug und die Nicktvereinigung derstzilischen Länder mit Deutschland. Da er oiese Versprechennicht hält, wird er vom Papste in den Bann getan.Friedrich unternimmt trotzdem den V. Kreuzzug. Der Kampfmit dem Papsttum wird in dem Frieden zu Sän Germanobeigelegt, während er die aufständischen lombardischen Städte1237 bei Cortenuova besiegt. Friedrich, von neuem gebannt,vertreibt Jnnocenz IV. aus Rom, der ihn auf dem Konzilzu Lr>on absetzen und Heinrich Rafpe von Thüringenals Gegenkömg aufstellen läßt. Nach dessen baldigem Tode wirdWilhelm von Holland Gegenkönig, der aber in Deutsch-land kein Ansehen erlangt. Im Osten fallen die Mongolen1241 in das Reich ein, siegen bei Liegnitz, ziehen sich aber trotzdemnach Rußland und Ungarn zurück.

Unter Friedrich II. erste Blüteperiode der deutschen Poesie:Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschen-bach. Hartmann von der Aue, Gottfried von Straß-burg. Das Nibelungenlied aufgezeichnet.

12301254 Aonrad IV., Friedrichs II. Sohn, kämpft nur noch umseine Erblande Neapel und Sizilien. Nach seinem Todebehauptet sein Bruder Manfred zunächst Unteritalien, verliert1266 aber in der Schlacht bei Benevent Sieg und Leben gegenKarl von Anjou, den Bruder Ludwigs IX. von Frankreich,den der Papst mit Neapel und Sizilien belehnt hat. Diestaufische Partei ruft Konradin, den Sohn Konrads IV.,nach Italien; dieser wird aber mit seinem Freunde Friedrichvon Baden bei Tagliacozzo von Karl von Anjou besiegt,gefangen genommen und trotz des freisprechenden Urteils des1268 Kriegsgerichts zu Neapel hingerichtet. Ende der Staufen.Die Grausamkeit Karls ruft einen Aufstand in Sizilien hervor(Sizilianische Besser), das an Manfreds Schwiegersohn,den König von Aragonien, kommt, während Karl Neapel behält.12561273 Das Interregnum. Die Könige Richard von Corn-wallis und Alfons von Kastilien sind ohne Ansehenund Macht. Willkürherrschaft der Fürsten, Raubrittertumund Fauftrecht. .

Repetitorium VI. Geschichte.

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