Buch 
Bilder aus der Weltgeschichte : ein Lehr- und Lesebuch für Gymnasien, Lehrerseminarien und andere höhere Schulen, sowie zum Selbstunterrichte / von Wilhelm Oechsli. 2. Bd. (zweiter Teil und dritter Teil / 1. Hälfte) Mittlere und neuere Geschichte
Entstehung
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Einige Urteile über die 1. bis 6. Auflage vonllr. W. Oechsli, Bilderaus der Weltgeschichte, I. bis III. Band."

Die S ch wcizcris ch e L c h r c r z e i t n n g" schreibt über die ersteAuflage:

... Wir erinnern »ns nichl, innerhalb der letzten zehn Jahre ein einzigeswelthistorisches Schulbuch gelesen zu haben, welches auf entscheidenden Punktendein in Rede stehenden überlegen wäre.

Herr Oechsli ist von Anfang bis Ende elementar, d. h. er bringt den Lehrstoffso, daß der unverdorbene Magen eines Schülers ohne künstliche Reizmittel ihnverdauen mag. Zudem strebt er nicht nach dem Ruhme so vieler Lchrbnchschreibcrdeutscher Zunge, jedenfalls langweilig zu sein: eine frischere, lebenswärmcrc Dar-stellung im mündlichen Vortrage zu geben, als sie hier vorliegt, möchte manchemLehrer recht schwer falle».

Recht wenige Lehrbücher verraten in dem Maß wie das Oechtzlischc, daß derVerfasser das Zeug besaß, die beigebrachte Form »ach Belieben zu verlassen undüber den Stoff als ei» eigenes zu schalten und zu walten."

In dem zu Leipzig erscheinendenPädagogischen Jahresbericht",redigiert von Dr. Fried. Dittes, 1870, heißt es unter andern,:

... Der Titel ist nicht so zu verstehe», als ob es sich um einzelne zusammen-hanglose Bilder handle; der Verfasser fügt vielmehr die Bilder zu einer Gesamt-darstellung der allgemeinen Geschichte zusammen. Benutzt soll das Buch werdenals Lesebuch in der Hand des Schülers, denn der Verfasser meint, wen» im SchülerLust und Liebe zn geschichtlicher Lektüre geweckt werden solle, so müsse ihm dergeschichtliche Stoff nicht nur im Munde des Lehrers, sondern auch im Lehrmittelin lesbarer, anmutiger Form geboten werde». Wir müssen dem Verfasser zuge-stehen, daß er vortrefflich zn erzählen wisse und daß seine Hoffnung, durch seineDarstellung den Schüler» geschichtliche Lektüren lieb zu machen, gewiß eine begründeteist. Die Anschaulichkeit der Darstellung hat die größere Ausdehnung des Bucheszur Folge gehabt; keineswegs ist aber mit dieser Ausdehnung eine unnütze oder derSchule gar nachteilige Anhäufung des Stoffes verbunden. An Namen und Zahlenbieten die vorliegendenBilder aus der Weltgeschichte" eher weniger, als viele dergangbarsten dünnen Leitfäden."

DieNeue Z ü rchcr Zeitung" von, 4. April 1880 schreibt über dieerste Auslage u. n.:

... Dabei sagt die Vorrede, daß dem Verfasser besonders auch die Dar-bietung des Lehrmittcis in lesbarer, anmutiger Form als ein Hauptziel erschienen sei.Es kann mit Wahrheit versichert werden, daß eben dieses Herrn Dr. Oechsli wirk-lich gelungen ist, daß er durch die Art und Weise seiner Erzählung einLesebuch"geschaffen hat, welches auch außerhalb seiner Bestimmung für die Schule gar wohlin Betracht kommen darf. Es sei also das Werk, welches den Leser bis auf die un-mittelbare Gegenwart in seiner knappen Berichterstattung hcruntcrführt, auch »achdieser Hinsicht bestens empfohlen." Pr°f. Mey°r von K»°na».