Buch 
Bilder aus der Weltgeschichte : ein Lehr- und Lesebuch für Gymnasien, Lehrerseminarien und andere höhere Schulen, sowie zum Selbstunterrichte / von Wilhelm Oechsli. 2. Bd. (zweiter Teil und dritter Teil / 1. Hälfte) Mittlere und neuere Geschichte
Entstehung
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Aarganer Schulblatt" Nr. 7, vom 2. April 1887:

Das treffliche Lehrbuch besteht nicht etwa, wie man »ach dem Titel desselbenannehme» konnte, uns einzelnen, zusammenhanglos aneinander gereihtenBildern".Der Verfasser fügt die Bilder vielmehr zu einer Gesa in t d a'r st c l l u n g derallgemeinen Geschichte znsammen, und es ist ihm gelungen, ein Gc-schichtslehrmitlcl zn erstellen, das durch seine anziehende, lesbare Darstellung imSchüler Lust und Liebe znr geschichtlichen Lektüre zn wecken imstande ist. Schon dieerste Auflage hat sich die Anerkennung der Presse erworben und ist au vielen schweize-rischen Lehranstalten eingeführt worden. Die vorliegende zweite Auflagesei hiermit bestens empfohlen."

Amtliches Schulblatt des Kantons S t. G a l l e n Nr. 4,vom 15. April 1887:

Dieses Buch ist nicht eine jener Chrestomathien, die ihren Stoff den verschieden-sten Schriftstellern wörtlich entnehmen und es dann dem Leser überlasse», aus denabgerissenen, »ach Form und Geist heterogenen Darstellungen den leitenden Fadenfür das Verständnis der geschichtlichen Entwicklung herauszufinden. Dem aufhistorischem Gebiete gründlich bewanderten und in der Schulpraxis wohlerfahrenenVerfasser war es vielmehr darum z» tun, an der Hand der Quellen und der bestenneuern Literatur die einzelnen Bilder selbständig zn gestalten und zn einer syste-matischen Gesamtdarstellung der allgemeinen Geschichte zusammenzufügen. Soist in der Tat ein Werk entstanden, das uns für die Stufe, für welche es berechnetwurde, besonders in der zweiten, mannigfach berichtigten und erweiterten Auf-lage ungcmci» glücklich angelegt erscheint. Wir verzichten hier darauf, die klareGliederung im einzelnen vorzuführen und bemerken nur, daß sowohl die trefflicheEinleitung, als die Bilder aus der Geschichte des Orients, derGriechen und derNömer,sorgfältig umschrieben sind, und daß der rasche Fluß, wie die packende Frische derDarstellung in hohem Maße geeignet ist, das Interesse, an geschichtlicher Lektürebeim Schüler zn wecken und zn erhalten. Aus voller Überzeugung empfehlen wirdas Buch des Hrn. O>. Occhsli allgemeiner Beachtung. Die neue Bearbeitung deszweiten Teiles, der das Mittclalter und die neuere Zci! bis znr Gegenwart umfaßt,wird wohl nicht lange auf sich warten lassen." f. v.

Bade »er Tagblalt" Nr. 106, vom 6. Mai 1887:

Geschichtskcnncr von Occhslis Rang Pflegen sonst nicht für die Schule undden Selbstunterricht des gewöhnlichen gebildeten Mannes zn schreiben; sie haltensich begreiflicherweise lieber in höher» Sphären. Um so dankbarer dürfe» jene einesolche Gabe entgegennehmen. Oechsli leistet aber auch den Tatbewcis, daß er fürsolche zn schreiben, die nicht gerade zum spezifischen Kreise der Fachgelehrten ge-hören, ausgesprochenen Beruf hal. Was er vorbringt, wirkt unmittelbar über-zeugend; der Leser wird ins Interesse gezogen, er pflichtet dem Erzähler sofortbei, und bleibt gern auch weiter bei ihm. Via» stößl sehr selten auf ein populär-historisches Werk, welches so licht und warm, so einfach und edel, so clementar-grnndrißmäßig und dabei doch gewissermaßen erschöpfend. Bericht zu geben versteht.Der Hinweis auf anerkannt gute, ausführlichere Darstellungen einzelner Geschichts-pcriodcn wird allgemein begrüßt werden. Daß durchweg die Ergebnisse der neuestenwissenschafllichcn Forschung benutzt worden sind, empfichlt das auch von feitenseiner Ausstattung lobenswerte Buch, dessen Brndcrpaar hoffentlich bald nachrückt,