VI. Der Islam.
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Mohammed lehrte: „Allah ist Gott und Mohammed5. Seine ^chrelind k sein oberster Prophet." Wer an diese Lehre glaubt,dem werde« nach dem Tode die Freuden des Para-dieses: schone Kleider, Pferde, herrliche, wasserreiche Gärten, köstlicheSpeisen u. a. zuteil. Die Ungläubigen aber fahren zur Hölle. Moham-med forderte von seinen Anhängern täglich fünf Gebete, bald liegend,
Me Xaabs von Mekka.
bald knieend, bald stehend, auch regelmäßige Waschungen, dazu Fastenund Almosengeben. Er verbot ihnen gewisse Speisen und Getränke. Jedersollte in seinem Leben einmal nach Mekka Pilger», siebenmal um dieKaaba herum gehen und den heiligen Stein küssen. Göttlicher als allefrommen Werke sei aber die Ausbreitung des mohammedanischen Glaubensdurch das Schwert über die ganze Welt hin. Dieser Glaube nennt sichIslam (d. h. Hingebung). Seine Bekenner heißen Moslemin (Gott-ergebene), ihre Kirchen Moscheen und ihre Mönche Derwische. NachMohammeds Tod verbreiteten die Kalifen (d. h. Nachfolger) seine Lehre