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Bilder aus der Welt- und Schweizergeschichte : zur Lust und Lehr der Jugend / Jakob Grunder, Hans Brugger
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Geschichte der Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert.

Burgund. Bou diesem erhielt er eine Summe nach der andern. Sig-mund verpfändete Karl dafür nacheinander: die vier Städtchen amRhein, Säckingen, Waldshut, Rheinfelden, Laufenburg, den Schwarzwald,den Brcisgau und ganz Oberelsaß (Sundgau). Und nicht nur Geld er-hielt Sigmund vvn seinem reichen Freunde, sondern auch die geheimeZusage, er wolle ihm helfen Wider die Eidgenossen. Mit einemso starken Verbündeten hoffte Sigmund ganz bestimmt, den Aargau undThurgau wieder zu gewinnen.

setzte ^ Pfand gebiete als

- ' v!/Kag"nöa^" s Landvogt den Ritter Peter von Hagen-

- . .. . . b a ch. Dieser ivar aus dem Sundgau gebürtig.

Es gefiel ihm, hier in seiner Heimat den strengen Herrn zu spielen.Er quälte die Leute init harten Strafen und hohen Steuern. Baldsehnten sie sich zurück unter die mildere österreichische Herrschaft. In-mitten der Pfandgebiete waren auch reichsfreie Städte, die derLandvogt gern burgundisch gemacht hätte, z. B. Mülhausen. DieseStadtstand unter dem Schutz der Eidgenossen. Von ihnen sprachHagenbach nur mit Hohn und Verachtung. Er ließ es geschehen,daß eidgenössische Boten und Kaufleute gefangen, beraubt, sogar ge-tötet wurden. Die Eidgenossen klagten beim Herzog, doch dieserhörte sie nicht an. Was Hagenbach tat, das ivar ihin recht und gut.So entstand Feindschaft zwischen Burgund und den Eid-genossen. Die Städte im Elsaß traten zu einem Bund zusammen.Man nannte ihn die niedere Vereinigung. Es gehörten ihrBasel, Mülhausen, Straßbnrg n. a. reichsfreie Orte an. Mit HerzogSigmund überwarf sich Karl ebenfalls. Dieser bot ihm keinerleiHilfe wider die Eidgenossen. Sigmund war völlig enttäuscht.Die Pfandgebiete schienen für ihn auf immer verloren zu sein.

Sigmund begann einzusehen, daß ernicht ewig ein Feind der Eidgenossenbleiben dürfe. Nur an ihnen konnteer wider Karl einen Rückhalt finden.Denn aus Friedrich III., seinen Vetter,war kein Verlaß. Aber es kostete ihngroße Mühe, den alten Gegnern die Hand zu reichen. Es war ihmeine bittere Pflicht, den alten Groll zu vergessen und mit den Eid-genossen zu unterhandeln. Da kam ihm Lnwig XI. zu Hilfe. Derbot sich als Vermittler an. Seine Gesandten brachten das Meister-stück zustande, daß sie die alte Feindschaft zwischen Österreich und

5. Ludwig XI. vermittelt dieAussöhnung zwischen Hlterreichund den Eidgenossen.

Die ewige Richtung.

Per Konltanzer Rund.