VI. Die Schlacht bei Marien.
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ein Kinderfest ab. Wo heute die Siegessäule sich am Seestranderhebt, da stand früher ein Beinhaus. Es trug eine Inschrift,die der bernische Dichter Albrecht Hall er verfaßte:
„Steh still, Helvetier, hier liegt das kühne Heer,
Vor welchem Lüttich fiel und Frankreichs Thron erbebte;
Nicht unsrer Ahnen Zahl, nicht künstliches Gewehr,
Die Eintracht schlug den Feind, die ihren Arm belebte.
Kennt, Brüder, eure Macht, sie liegt in unsrer Treu!
O würde sie noch heut in jedem Leser neu!"
: 5. Die Uagsahung zu j: Iireikurg. ;
EinigeWochennachdem Sieg zu Murtenkamen die Boten der 8Orte, der Zugewandtenund Verbündeten, wieauch die GesandtenFrankreichs und Sa-voyens in Freiburgzusammen. Sie berie-ten, was nunmehr mitder Wandt, die vonden Eidgenossen besetztivar, geschehen sollte.
Bern forderte, daß dasganze Waadtland eidgenössisch werde. Doch seine Forderungwurde von den andern Eidgenossen nur lau unterstützt, iveil sie nei-disch glaubten, nur Bern habe dann einen Gewinn davon. Wiewohldie Franzosen im Kampfe wider Karl nicht einen Finger gerührt hatten,trat Ludwigs Gesandter doch sehr keck auf und half, daß Savoyen sowenig als möglich verlor. Der Hauptteil der Waadt blieb sa-Vvyisch. Bern erhielt als Siegesfrncht immerhin eine Vergrößerungseines Gebiets, die Vogtei Erlach am Bielersee und die HerrschaftÄlen (Aigle) auf dem rechten Rhoneufer. In eidgenössicher Gewaltblieben die Herrschaften Grands on und Murten, Orbe undEchallens, welche Bern und Freiburg von jetzt an gemeinsam re-gierten.
lös; alle öeinhsus ;u Murien.
(Von den Franzosen 1798 verbrannt.)
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