VII. Die Reformation in der Westschweiz.
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sänne, dessen kostbarster Teil, die großen Wandteppiche, heute dashistorische Museum zieren. Eine höhere Schule ließ die bernische Re-gierung in Lausanne errichten. Das Land blühte unter ihrem festen,sorgsamen Regimente sichtlich auf. Von dem Gebiet, das die Berner1536 erobert hatten, erhielt Savoyen später die Landschaften Cha-blais und Gex wieder zurück. Es war in einer Zeit, da eine ver-zehrende Seuche die Stadt heimsuchte. Die Eidgenossen ließen Bernim Stich und bewogen es, des Friedens halber jene Lande im Ver-trag zu Lgu-sanne 1564 wiederpreiszugeben. Lan-ge, aber vergeblich,sperrte sich derBerner SchultheißNägeli gegen dieseRückgabe, indem ersagte: „I, HansFranz Nägeli, i
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5. tzalvinserster Aufenthaltin Henf.
Die Ispkere Nicksuerm.
Als Bern in derWaadt die Refor-mation einführte,
ließ es in Lausanne ein Religionsgespräch abhalten. Hier ergriff dasWort ein Mann, der aller Augen auf sich zog. Er war von schmäch-tiger Gestalt, bleich und hager anzusehen; aber ein scharfer Geistund große Willenskraft wohnten in ihm. Er hieß Johann Calvinund war aus Nordfrankreich gebürtig (1509—1564). Auf der Hoch-schule zu Paris hatte er Luthers Schriften gelesen. Er trat zur neuenLehre über. Als Flüchtling kam er nach Basel und schrieb ein be-rühmtes Lehrbuch des christlichen Glaubens. Eines Tages hörteFarel, daß der Mann, der jenes Buch geschrieben hatte, sich auf derDurchreise in Genf befinde. Er besuchte ihn in seiner Herberge.