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Von« Jahr 1848 bis zur Gegenwart.
gekostet. Mit Blut und Eisen ist sie geschaffen worden. — PreußensMacht und Ansehen war ziemlich gering unter Friedrich Wilhelm IV.Das wurde anders, als sein Bruder Wilhelm I. im Jahr 1859 dieRegierung antrat. Er war ein Mann von redlichem, festem Willen, vorallem ein wohlgeschulter Militär. Zu seinem ersten Minister machte er1862 den Landedelmann Otto von Bismarck. Dieser war von hoch-ragender Gestalt; an Redegewalt, Kühnheit und Weitblick kam ihm keinergleich. Wilhelm und Bismarck kräftigten zunächst ihren Staat durch einegründliche Heeresrefvrm (3 JahreMilitärdienst), damit er um so fähigerwerde, an die Spitze Deutschlands zutreten. Auch müsse Preußen suchen, sosagte Bismarck, seinen schmalen Leibzu vergrößern, indem es verschiedenedeutsche Gebiete an sich ziehen sollte.
Das neue preußische Heer bestandseine erste Probe 1864 im dänischenKrieg. Dänemark hatte sich ange-maßt, die rein deutschen HerzogtümerSchleswig und Holstein seinemReiche einzuverleiben. Preußen undÖsterreich erhoben Einspruch, und alsdie Dänen nicht auf sie hören wollten,besetzten ihre Truppen die Herzog-tümer. Die Preußen erstürmten dieDüppeler Schanzen und schlugendie Dänen am Alsensund. Diesemußten Schleswig-Holstein an Preußenund Österreich abtreten. Die beidenMächte teilten sich in die Verwaltung lleichsksnrler Ollo von kirmarck.
der Herzogtümer.
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Preußen und Österreich wurden bald
uneins in der Frage, wie die beidenKrieg 186«. Der norddeutsche: .. o ,
Wund 1867. : Herzogtümer zu verwalten seien. Oster-
. . reich wünschte aus Holstein einen neuen
Kleinstaat zu schaffen. Bismark indessen wollte um keinen Preis dieZahl der Kleinstaaten vermehren. Er gedachte, die Herzogtümer mitPreußen zu vereinigen. Dem kühnen Staatsmann ivar aber das Schicksalder Herzogtümer nicht die Hauptsache; eine viel größere Fragesollte sich jetzt entscheiden: ob es möglich wäre, Deutschland unterder Vorherrschaft Preußens zu einigen. Mit Waffengewaltmußte Habsburg-Österreich, diese hemmende, rückschrittlicheMacht, aus dem deutschen Bund hinausgeworfen, von Deutsch-