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Dr. Joseph Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte : in vorzugsweise biographischer Behandlung und mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte
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des Großen, einen Abschnitt über die heidnischen Reli-gionen, über die wichtigsten Entdeckungen und Erfin-dungen u. s. w. Insbesondere ist unsere deutsche vater-ländische Geschichte reicher bedacht worden.

Die das Gedächtnis unterstützende Form hat sichfür den Unterricht als brauchbar erwiesen. Es ist dadurchdem Lehrer leicht gemacht, zu unterscheiden, was etwa bloß inseinen Vertrag gehört, und was der Schüler sich aneignen muß.

Eine Seite des Geschichtsunterrichtes, nämlich sein wich-tiger Einfluß aus Fertigkeit im mündlichen Vortrageund aus freie geistige Wiedergabe, ist, wie es scheint,noch nicht überall richtig gewürdigt. Denn wenn die Frucht-barkeit eines eigentlichen grammatischen Unterrichtes inder Muttersprache in den untern Klassen der Ge-lehrtenschulen Wohl nicht ganz mit Unrecht in Zweifel ge-zogen werden kaun — und wenn es vor allem not thut,zur früheren Einfachheit des Lehrstoffes zurückzukehren— so wäre wenigstens so viel wünschenswert, daß der ge-schichtliche Unterricht auf dieser Altersstufe und der derMuttersprache in ein und dieselben Hände gelegt würden, weilbeide sich ergänzen können.

Nach meiner mehrjährigen Erfahrung hat sich folgendemethodische Behandlung des Geschichtsunterrichtes als diefruchtbarste erwiesen:

Der Lehrer erzähle in einem klaren, freien, aber ge-messenen, nicht abschweifenden Vortrage den zu behan-delnden Abschnitt, wobei die Bücher der Schüler geschlossenbleiben, er lasse sodann den Abschnitt durch einen Schülervorlesen und erkläre nebenbei das eine oder andere, wasetwa noch dunkel sein könnte. Darauf lasse man durch einenoder mehrere Schüler einen Versuch im Nacherzählen machen.

Das so Behandelte haben die Schüler dem wesentlichen