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Dr. Joseph Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte : in vorzugsweise biographischer Behandlung und mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte
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5. Als daher Alexander nach dem Tode seinesoon—Vaters zur Regierung gelangte, beschloß er, alsbaldAlexander den alten Plan der Griechen auszuführen, an den

---— Persern sich zu rächen und deren Reich zu erobern.

Wie sein Vater gethan hatte, ließ auch er sich von den Griechen zumOberanführer erwählen und zog im Frühjahr 334 an der Spitzeeines zwar kleinen, aber kampfgeübten Heeres über den Hellespo ntnach Asien hinüber.

—— 6. Hier besiegte er 334 die überlegenen Heerhaufen

der Perser zuerst am Flusse Granikus (Klitus). Dannlöste er den Knoten am Königswagen zu Gordion und—^—:— schlug 333 den Perserkönig Darius Kodomannusselbst bei Jssns nahe der syrischen Grenze. Hierauf unterwarfAlexander, nachdem er die reiche phönizische Handelsstadt Tyruserobert und zerstört hatte, Ägypten und gründete an der Mündungdes Nils eine neue Stadt, Alexandria (332), die durch ihre glück-liche Lage bald Mittelpunkt des Welthandels wurde. Von hier ausbesuchte er den Tempel des Jupiter Ammon, dessen Priester ihnals den Sohn des Gottes begrüßten.

-7. Von Ägypten aus drang Alexander in das Jn-

nere Asiens und besiegte dort nochmals den Darius beiAr^la Arbela am Tigris (331). Der letzte Perserkönig wurde

-— auf der Flucht in die nordöstlichen Länder seines Reiches

von seinem treulosen Statthalter Bessus getötet. So siel das ganzepersische Reich in Alexanders Hände. Darauf drang dieser, vonEroberungssucht getrieben, auch nach Indien vor, bis ihn die Un-zufriedenheit seiner Mazedonier zur Rückkehr nötigte.

8. Alexanders Plan war, die Völker Europas und Asiensdurch gleiche Gesittung und Regierung zu einem Weltreiche zu ver-einigen, dessen angebetetes Haupt er selbst wäre. Doch der Menschdenkt, und Gott lenkt. Mitten unter großen Entwürfen starb derals Staatsmann wie als Feldherr gleich ausgezeichnete Alexanderzu Babylon noch in der Blüte der Jahre (323). Seiner gewal-tigen Kriegsthaten wegen gab man ihm den Beinamen: der Große.

d. Die erziehende Hand Gottes hatte auch durch dieThaten dieses Welteroberers Großes bewirkt und für die Fortbildungdes menschlichen Geschlechtes gesorgt. Denn die Völker des Morgeu-und Abendlandes wurden jetzt durch Austausch ihrer Kenntnisse unddurch Handel und Verkehr enger mit einander verbunden. Diegriechische Sprache wurde auch in einem großen Teile Asiensbekannt und, wie später die lateinische, bald die allgemeine Schrift-und Verkehrssprache.

10. Nach Alexanders Tode teilten sich seine Feldherrn nachvielen Kriegen (Schlacht bei Jpsus 301) untereinander in seine