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bei Thapsus (46) und in Spanien bei Mnnda (45) in blutigen,aber siegreichen Schlachten niedergeworfen hatte, galt er als Herr desrömischen Reiches. Er ließ sich nun zum lebenslänglichenDiktator ernennen und seine Person als unverletzlich erklären.Doch herrschte er in einer so verdorbenen Zeit wohlthätig für Rom.Im Gegensatze zu Sulla begnadigte er seine Gegner. Er ordnetedie Finanzen, gab Gesetze gegen die Sittenverderbnis und wachteüber das Gerichtswesen. Die Mißwirtschaft in den Provinzen be-seitigte er und verminderte die besitzlose Menge in Rom durchGründung von Kolonien (z. B. in Karthago). Den Kalender ver-besserte er (Julianischer Kalender). Mitten aus dem erfolgreichenWirken riß ihn der Mordstahl der Verschwörer, an deren SpitzeBrutus, Cäsars Liebling, und Cassins standen.
-8. Am 15. März, den sogen. Jden des Jahres
44, wurde Cäsar im Senate bei der Bildsäule des Po m-pejus durch 23 Dolchstiche von den Verschworenen
—-— niedergestoßen. Diese dem Gesamtwohl nicht förderliche
That rief allgemeine Verwirrung hervor, zumal die meist durchSelbstsucht geleiteten Verschwörer an eine Ordnung der Dinge nichtgedacht hatten.
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Das zweite Triumvirat.
4 A 1. An die Stelle des ermordeten Cäsar traten bald
v. Chr. die Häupter seiner Anhänger, Marcus Antonius undZweites L^ptdus, insbesondere aber Casus Julius Cäsar Octa-Triumvirat. Cäsars Großneffe, den dieser in einem Testa-
mente zu feinem Erben eingesetzt hatte. Jene drei Männer, weitunedleren Sinnes als Cäsar, verbanden sich zu dem zweiten Tri-umvirat (43), um die republikanische Partei gemeinschaftlich zuverfolgen und sich in die Provinzen des römischen Weltreiches zu teilen.
2. Die Triumvirn verfuhren mit furchtbaren A chtserklärungenund Ermordungen gegen ihre Gegner. Die Bewohner ganzer Städtewurden ihres Eigentums beraubt und die zügellosen Soldaten damitbeschenkt. Auch Cicero, wiewohl ein Freund Octavians, wurdevon diesem dem Hasse des Antonius geopfert und darauf auf derFlucht ermordet (43). Die republikanische Partei aber, die unterBrutus und Cassins ihre letzten Anstrengungen machte, wurdevon Antonius und Octavian bei Philippi in Mazedonien besiegt (42).
3. Antonius und Octavian teilten sich nun in das römischeReich. Jener beherrschte die Morgenländer, dieser das Abendland.Der schwache Lepidus war schon früher von Octavian aller Ge-walt beraubt worden.