Vorgeschichte.
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t. Ältere Steinzeit. {Paläolithische Periode.) Hc Mensch.,der schon während der Zeit des Inlandeises in Europa nachweisbarist, verfertigte zunächst allerlei Werkzeuge und Waffen aus Feuer-stein, später aus Horn und Knochen, um sein Dasein zu erleichtern,Tiere zu erlegen und Feinde abzuwehren. Gruben und Hohlendienten ihm als Wohnung. Er konnte Feuer anzünden und hatteauch schon Steinlainpeti. Das Renntier bot ihm Nahrung und mitseinem Fell Schutz gegen die Kälte. Außerdem brachten Höhlen-bären und Höhlenlöwen, Auerochsen und Bisons, Riesenhirsche undWildpferde Abwechselung in das Leben des Jägers wahrend der„Renntierperiode“ . Zahlreiche, selbst mehrfarbige Abbildungendavon sind an den Wänden der Höhlen in Südfrankreieh undNordspanien (z. B. bei Le Moustier, Depart. Dordogne, und Alta-mira, unweit Santander), am Tule-Fluß in Kalifornien, ferner in
Yukatan usw. entdeckt worden.
2. Jüngere Steinzeit (Neolithische Periode). Der Mensch hatmittlerweile gelernt, auch andere Steinarten als den Feuerstein zuWaffen und Geräten zu verwenden, Steinäxte und Steinhämmermit Hilfe des Sandes zur Aufnahme eines Holzstieles zu durch-bohren, Tongefäße zu formen und im Feuer zu harten u. a. ErsteSpuren von zusammenhängenden Siedelungen. Pfahlbauten inSeen, Sümpfen und Morästen, daneben Haufen von Abfällen allerArt aufgefunden. Der Getreidebau jetzt bereits bekannt (Hacke-bau), ebenso die Bearbeitung von Wolle und Flachs. Neben demPferd, das der Mensch* schon in der neolitliischen Zeit zu zäumengelernt hat, erscheinen Ziege und Schaf, Rind und Schwein alsHaustiere. Der schon früher nachweisbare Totenkult hat sieh ver-v vollkommnet. Bestattung der Fürsten in gewaltigen Steingrab-kammem (Dolmen). Die Neigung zu persönlichem Schmuck trittstärker hervor. Ende der neolithischen Zeit für West- und Mittel-europa um 2100 v. Chr. (nach K o s s i n n a), um 1800 v. Chr.nach Ansieht des Schweden Montelius.
3. Die Bronzezeit. Die Kunstfertigkeit des Menschen istmittlerweile soweit gediehen, daß er Kupfer und Zinn aus demGestein herauszusohmelzen versteht. Aus dem ersteren Metallwerden Waffen und Geräte hergestellt, und als sie sich zu weichund biegsam erwiesen, wird durch Zusatz von Zinn eine größereHärte und Dauerhaftigkeit dieser bronzenen Werkzeuge erzielt. DieWaffen, Geräte und Schmuoksachen aus Bronze (bezw. aus Goldund Elfenbein), die Gefäße aus Ton sind oft durch Gravierung oderBemalung verziert. Neben der ursprünglichen Erdbestattung kommtdie Verbrennung der Leichen auf, weil man die Asohenumen aufder Flucht vor dem Feinde mitnehmen konnte. — Die von S c h 1 1 e -
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