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Alte Geschichte, Griechen.
Fünfstromland ( Pendschdb). Vereint mit dem indischen Fürstenvon Taxila (Taxiles), der sich ihm unterwirft, besiegt er in der
vor Chr.
326- Schlacht am Hydaspes
den Pöros, der gefangen, großmütig behandelt undals Vasall wieder in seine Herrschaft eingesetzt wird.
Gründung der Städte Nikäa und Bukephdla. Alexander rücktnach Osten bis zum Hyphäsis vor. Hier weigern sich die Makedonierweiter zu marschieren; Alexander entschließt sich zur Umkehr,führt aber seinen Vorsatz, den Ozean zu erreichen, durch. Baueiner großen Flotte, auf der ein Teil des Heeres den Hydaspeshinab in den Akesines einfährt, während der andere (mit 200Elefanten) am Flußufer entlang marschiert. Kampf mit den Mal-lem; Alexanders tollkühne Tapferkeit und schwere Verwundung.Nach seiner Genesung setzt er Marsch und Fahrt fort und gelangtzum Einfluß der vereinigten Pendschabströme in denIndus.
323. Fahrt und Zug zur Mündung des Indus. Krateros
tritt mit einem Teile des Heeres auf dem näherenWege nach Westen den Rückzug nach Persien an, Alexander mar-schiert und fährt mit dem andern Teile bis zum Indus-Delta. Hierläuft die Flotte unter Nearchos in den Indischen Ozean ein ( Ebbeund Flut). Nearchos fährt an der Küste nach Westen entlang bisin den Persischen Meerbusen, während Alexander mit dem Land-heer durch das wüste Oedrosien (Belutschistan) zieht. Nach be-schwerlichem Marsche kommt er in Karmanien an, trifft mitKrateros zusammen und später an der Küste mit Nearchos, derdann weiter fahren und die Mündung des Euphrat und Tigriserkunden muß. Damit ist der Seeweg von Babylon nach Indienerforscht.
324. Rückkehr Alexanders nach Persien und Strafgericht
(Jan.) über habsüchtige und grausame Statthalter, die den
König und sein Heer für verloren gehalten hatten.
Ankunft in Susa. Hier enthüllt Alexander seinen großen Plan,den Orient ZU hellenisieren, Sieger und Besiegte zu einer Nationzu verschmelzen und ein großes m akedon is ch - p er s isches Welt-reich zu gründen. Er vermählt sich mit Stateira, der älteren Tochterdes Dareios III., sein Feldherr Hephaistion mit der jüngeren;viele Offiziere des Heeres und über 10 000 Soldaten nehmenasiatische Frauen. Große Pläne zur Eröffnung neuer Handelswege(Umsegelung Arabiens), zum Bau von Verkehrsstraßen für diemehr als 70 in allen Provinzen des Reiches gegründeten griechischenStädte. Alexander beansprucht als Nachfolger des „Großkönigs“göttliche Verehrung.
324. Aufstand des makedonischen Heeres in Opis am Tigris(Juli.) durch Alexanders Mut und Klugheit beschwichtigt.
Entlassung der reich belohnten Veteranen unterKrateros nach Makedonien, während Antipdter von dort neue