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Alte Geschichte, Römer.
fährt zu Schiff den Tigris hinunter bis zum Persischen Meerbusen ’setzt bei den Parthern einen Vasallenkönig ein, stirbt auf der Rück'kehr in Cilicien.
nach Chr.
117 — 138. Hadrian (Publius Aelius Hadrianus), , ,
von seinem Verwandten Trajan adoptiert. Fried"liebend, auf sorgsame Verwaltung des Reiches bedacht, gelehrt unkunstliebend, Er gibt die neuen Provinzen Armenia, Mesopotam 1und Assyria wieder auf, so daß der Euphrat die östliche Grenz edes Reiches bildet, stellt in Mösien und Dacien die Ruhe wieder he 1 ’regiert in Rom in gutem Einverständnis mit dem Senat.
Rundreisen durch die Provinzen des Reiches (121 — 126, 12"<134), um überall die Wohlfahrt zu fördern; sein Günstling u0Begleiter Antinous ; längerer Aufenthalt in Athen, wo er einen neueStadtteil anlegt und den Zeustempel (S. 44) vollendet. In R flI1erbaut er den Doppeltempel der Venus und Roma; sein gewaltig®Grabmal Mausoleum Hadriani, jetzt die Engelsburg. Seine Vubei Tibur (Tivöli) mit prächtigen Gartenanlagen. In Britanni®Grenzwall gegen die Picten und Scoten (von Newcastle bis ziivSolwaybusen). ,
Sammlung der Edikte früherer Prätoren ( Edictum perpetuujjfldurch den Rechtsgelehrten Salvius Iulianus; daran knüpft sich “weitere Ausbildung der Rechtsgelehrsamkeit, die für den innel®Bestand des großen Reiches von der höchsten Bedetung war (S. 90).
132 — 135. Aufstand der Juden wegen Anlegung der Kolon 1Aelia Gapitolina an der Stelle des zerstörten J el .salem. Ihr Anführer der neue Messias Bar-Kochba (SternensomvVerzweifelter Kampf; Niederlage und Zerstreuung der Juden.christliche Gemeinde sammelt sich bald wieder an der heiligen Stät >der Name Jerusalem wird später wiederhergestellt-
138 — 161. Antoninus PillS ( Titus Aurelius Antoninus Pius),
Hadrian adoptiert. Friedliche, segensreiche Regie 11 ! 11 ®]jedoch die Grenzen des Reiches kräftig gegen die Angriffe der B abaren geschützt. Zweiter Grenzwall in Britannien (vorn Forth 211Clyde). Gemäß der von Hadrian festgesetzten ErbfolgeordflUfolgt ihm sein Neffe
161— 180. Marcus Aurelius Antoninus, .. )er
ein weiser und tätiger Regent, hochgebildet (Schudes Redners Cornelius Fronto), stoischer Philosoph (Verfasser„Selbstgespräche“), bis 169 gemeinschaftlich mit seinem Adopt 1bruder, dem ausschweifenden Lucius Yerus.
162— 165. Krieg gegen die Parther, unter Oberleitung
L. Verus, der sich aber bald in Antiochia dem H 0leben hingibt, während seine Legaten den Krieg glücklich c ) l6Ein Teil Mesopotamiens wird wieder röm jSProvinz (s. oben).