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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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Mittlere Geschichte.

Schwaben hat Friedrich von Hohenstaufen, Heinrichs Schwieg*’''söhn (S. 178, 198), bereits 1079 erhalten.

1081. Heinrich, zum zweiten Mal gebannt, zieht nach Itah e "’erobert Ro-m 1084, wird durch den von ihm erhobene"Gegenpapst Clemens III. zum Kaiser gekrönt. Gregor in der Eng e ' s ’bürg belagert, durch die ihm treu ergebenen Normannen unt"Robert Guiscard befreit, stirbt 1085 in Salerno. Seine letzte"Worte: ,, Dilexi iustitiam et odi iniquitatem, propterea morior < !>

exilio.“ . ,

Deutschland durch Bürgerkrieg zerrüttet. Kaiser Heinri" 1erobert 1084 Augsburg, zieht dann nach Metz, läßt 1085 durc*eine Synode zu Mainz den Gottesfrieden (S. 180) für das ganz"Reich verkünden. In Sachsen bekämpft er den Gegenkönig HWmann von Salm, der 1088 abdankt; die Sachsen unterwerfen sie"nach Anerkennung ihrer alten Rechte.

1090 — 1097. Heinrich kämpft in Italien gegen die Markgraf" 1Mathilde und Papst Urban II. Abfall seines Sohne"Konrad (f 1101). In Deutschland ist Herzog Weif von Bayer"Führer der päpstlichen Partei. Der Kaiser verweilt fast macht!*)"in Italien, während Urban II. als Gebieter der ganzen Christenh"'auftritt und das große Unternehmen des ersten Kreuzzuges (S. 1891-Jins Werk setzt. Nach Aussöhnung mit Herzog Weif kehrt der Kaise"nach Deutschland zurück, stellt den Landfrieden zum Schutze d erBürger und Bauern wieder her und besetzt die Bistümer nach seine" 1Ermessen. Aber die Bischöfe fast immer auf der Seite sein eIGegner.

1104. Empörung seines zweiten Sohnes Heinrich, der ih"in der Burg Böckelheim (an der Nahe) gefangen setzund zur Verlesung eines Sündenbekenntnisses und Abdankungzwingt (Fürstentag zu Ingelheim). Der Kaiser entflieht nach LiittiS 1 ’wo er 1106 stirbt, während das deutsche Bürgertum für ihn zu" 1Kriege rüstet; die Leiche erst 1111 vorn Bann gelöst und im D°'"zu Speier beigesetzt.

1106—1125. Heinrich Y., durch die päpstliche Partei zum Thro"

gelangt, aber entschlossen, sein Herrscherrecht z "behaupten. Nachdem er die Grenzländer des Reiches im Weste"und Osten (Lothringen und Böhmen) durch Feldzüge gesichert ha"’zieht er nach Rom, nimmt den Papst Paschälis II. gefangen, et 'zwingt die Kaiserkrönung und das Recht der Investitur (lllL'Sobald aber der Kaiser Italien verlassen bat, erklärt ein zu R°®jim Lateran versammeltes Konzil den Vertrag für erzwungen un"nichtig; ein zweites Konzil zu Vienne spricht den Bann über Hei"rieh aus.

Neuer Aufstand der Sachsen unter ihrem Herzog Lothar' Supplinburg, der die Billunger (8. 174) beerbt hatte; diebischöfe von Mainz und Köln u. a. Fürsten schließen sich an.der Sachsen am Weifesholze bei Mansfeld 1115-, Rriedrich "üb