I)ic Kreuzziige.
HU
Ihilduin IV. ("f 1184), Balduin V. (unmündig, f 1186). Guidovon Lusignan (t 1105) s. unten und N. 102.
1147—1149. Zweiter Kreuzz ng: Ohne Erfolg.
Veranlassung: Eroberung Edessas durch Imadeddinr A>nki, Emir von Mosul (1144), und nochmals durch dessen■8'ilm Eureddin (1146). Abt Bernhard von Clairvaux predigtdas Kreuz.
Konrad III. von Deutschland (S. 197) und Ludicig VII. vonFrankreich (8. 208) brechen, jener von Regensbürg, dieser etwas'später von Metz aus, nach Palästina auf. 8ie ziehen nacheinanderdurch Ungarn nach Kleinasien. Das deutsche Heer dringt bisHoryläuni vor, erleidet aber durch Mangel und Kämpfe mit demSultan von lconium (8. 189) schwere Verluste. Die nach NicäaEntkommenen kehren zum Teil heim; mit den übrigen schließtSl ch Konrad dem Zuge des französischen Heeres an der. Küsteentlang an, kehrt aber zur Wiederherstellung seiner (GesundheitNochmals nach Konstantinopel zurück. Ludicig fährt mit demfranzösischen Adel zu Schiffe nach Antiochia. Das übrige Heer®etzt den Weg zu Lande fort, wobei es durch Hunger und feindlicheAngriffe vollends aufgerieben wird. Konrad kommt 1148 zur Seen ach dem Heiligen Lande und macht zusammen mit den Franzoseneinen vergeblichen Angriff auf Damaskus.
1189—1192. Dritter Kreuzzng : Eroberung von Akkon.
Veranlassung: Saladin, Sohn des Kurden Ejub,Gründer der Dynastie der Ejubiden in Ägypten (S. 194), erobertEureddins Reich, schlägt die Christen in der • blutigen Schlacht^ei Hittin (Tiberias) am See Genezareth, erobert Jerusalem 1187.|he christlichen Einwohner großmütig behandelt, König Guido vonEusignan und viele Ritter geraten in Gefangenschaft.
^ Kaiser Friedrich I. (8. 197 ff.), der als Jüngling am zweitenAreuzzug teilgenommen hatte, tritt als Greis im Frühjahr 1189den Zug von Regensburg aus an, zieht durch Ungarn, erzwingt denEmrchzug durch das griechische Kaiserreich, bleibt den Winter inAdrianopel, setzt 1190 nach Kleinasien über, erobert lconium und^Jeht nach Cilicien; dort ertrinkt er (10. Juni) im Kalykadnus[Saleph). Sein Sohn, Herzog Friedrich von Schwaben, führt eineneil der Pilger (viele kehren um) über Tarsus, Antiochia und Tyrusdach Akkon. Er stirbt 1191 während der Belagerung dieser Stadt,le der frei gewordene König Guido leitet,p Richard Löwenherz, König von England (S. 202, 209), undhllipp II., Augustus, König von Frankreich (S. 208), fahren zuree. n;"l larc ) von Marseille, Philipp von Genua aus nach demLande (1190); Beteiligung von Genua, Pisa und Venedig.—jgerern Aufenthalt in Sizilien kommen die beiden Königed r Akkon an, das Lusignan schon fast zwei Jahre belagerte. Dieladt wird nun schnell zur Übergabe gezwungen (Juli 1 1 91).
^eiligenAach lä