Deutschland.
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Maultasch nach dem Tode ihres zweiten Gemahls Ludwig dochdem Hause Habshurg vermacht. (S. 218).
1325. Friedrich wird gegen Verzichtleistung auf den Thronin Freiheit gesetzt, stellt sich jedoch wieder als Ge-fangener und wird von Ludwig als Mitkönig anerkannt.Er stirbt 1330.
1327—1330. Ludwigs Römerzug. Er wird in Rom zum Kaiser. . gekrönt, stellt einen Gegenpapst auf, kann aber die
kaiserlichen Herrschaftsrechte nur wenig zur Geltung bringen. InDeutschland Streitigkeiten mit den Fürsten. Gegen Frankreich undden Papste einigen sich endlich die Kurfürsten zur Unter-stützung Ludwigs:
1338. Der Kurverein zu Reuse (am Rhein, oberhalb Koblenz)erklärt jeden rechtmäßig gewählten deutschen KönigS]J 0 h ohne päpstliche Krönung für den rechtmäßigen römischen ■
Kaiser.
■p. Ludwigs eigenmächtiges Verfahren zur Vergrößerung seiner^ausmacht (Brandenburg, Tirol, Holland) führt im Verein mitPäpstlichen und französischen Umtrieben 1346 zur Wahl eines^egenkönigs: Karl aus dem Hause Luxemburg, Sohn des beiim Kampfe für Frankreich gefallenen Königs Johann von■“Öhmen (S. 226). Kaiser Ludwig f 1347 auf der Bärenjagd beiMünchen), Karl wird allgemein anerkannt.
1347—1437. Luxemburgische Kaiser.
1347—1378. Karl IV., ein staatskluger Fürst, gelehrt und kunst-- sinnig. Die bayrische Partei stellt 1349 den Grafen
Günther von Schwarzburg als Gegenkönig auf ; doch stirbt 'dieser?°hon nach wenigen Monaten. In Brandenburg. tritt, von Karl^gÜnstigt, der falsche Waldemar gegen die bayrischen Markgrafenauf. (S. Anhang I.) 1350 Aussöhnung mit den
. Wittelsbachern.
349 — 1350. Pest (schwarzer Tod) in Deutschland und in fast ganzEuropa. Erbitterte Verfolgungen der durch Verleihen .v, Ut| Geld gegen Zinsen reich gewordenen Juden. Sie sollten dieri *nnen vergiftet haben. Umzüge der Geißler (Flagellanten),p Karls Hauptsorge ist auf sein Erbland Böhmen gerichtet.p r zieht deutsche Ansiedler heran, baut in Prag den Dom und die,i* r g Hradschin, stiftet daselbst 1348 nach dem Muster von Parisla 208) eine Universität mit vier Fakultäten, die erste in Deutsch-Pd. Durch Verträge mit den schlesischen Fürsten (8. 199) vollendetdie schon von seinem Vater angebahnte Vereinigung Schlesiensmit Böhmen; auch die Lausitz kommt zu Böhmen.354— 1355 . Erster Zug Karls IV. nach Italien. Während derH. Abwesenheit der Päpstö in Avignon hatte Cola di
p le wzi Zieh zum „Volkstribunen“ gemacht und die altrömische6 Püblik wieder aufgerichtet (8. 230; vgl. 8. 199). Karl empfängt