Rußland und Polen.
325
Heisters Qotthard Ketteler gewesen war (S. 272). Rußlands Einfluß? Polen wird durch den Polnischen Thronfolgekrieg (s. 8. 307 f.)“^gründet. In dem mit Österreich gemeinschaftlich (s. 8. 308) ge-ehrten Türkenkrieg wird trotz der Siege des .Feldmarschalls' “ioinick nur .4 soiu wiedergewonnen (S. 303). Auf die Kaiserin Anna! folgt ihr Großneffe, der unmündige
A '40—1741. Iwan VI., dessen Mutter Anna von Braunschweignach dem durch Münnich bewirkten Sturz Bironskurze Zeit die Regierung führt (Biron nach Sibirien).Durch einen Soldatenaufstand erlangt den Thron—1762. Elisabeth, die jüngste Tochter Peters des Großen.Iwan gefangen gesetzt. Münnich und Ostermannerden nach Sibirien geschickt, Biron kommt zurück. LaunenhafteRegierung unter dem Einfluß der Günstlinge; der preußenfreund-*ehe L'Bstocq, dem die Kaiserin hauptsächlich den Thron verdankt,i 1748 durch Bestuschew, den Ereund Österreichs, gestürzt,
I s^hüschew fällt 1758 in Ungnade. Über den Krieg gegen Schwedeni ,8h 8 . 321. Rußlands Teilnahme am Siebenjährigen Kriege s. 8 .
' ^4—317. Nach Elisabeths Verfügung gelangt ihr Neffe Peter, Hcr-
! ? '°8 von Holstein-Gottorp, zum Thron (1728 in Kiel geb.).
! ^62—1917. Haus Holstein-Gottorp in Rußland.
1762. Peter III. beginnt unvorsichtig ins Werk gesetzte; Neuerungen: der russische Adel von der Verpflichtung
i '^änlicher Heeresfolge, von körperlichen Strafen (Knute und Peit-jhe) befreit, Folter abgeschafft, Salzpreis ermäßigt, die Güter der. Ir chen, Bistümer und Klosterbrüderschaften unter die Verwaltung^ Staates gestellt. Die zuchtlose Garde (Strelitzen, S. 295 f.)* lr Disziplin und militärischen Übungen angehalten. —• Als Hol-y ei öer bevorzugt er alles Deutsche, wird nach 6 Monaten durch eineerschwörung entthront und gefangen gesetzt von seiner GemahlinBnzessin Sophie von Anhalt-Zerbst), der energischen und sitten-losen
?62—1796. Katharina II. Die Brüder Gregor und AlexeiV . Orlow, strelitzische Günstlinge Katharinas, lassen den
erdrosseln; Iwan VI. wird im Gefängnis zu Schlüsselburg. Münnich, unter Peter III. zurückgekehrt, bleibt in An-
üe n (f 1767).
];, Katharina, zunächst als Ausländerin bei den Altrussen unbe-irrt ’ gewinnt Anhänger durch Bevorzugung moskowitischer SittenIjJh. russischer Beamten. Zugleich auf innere Reformen und auftei> ^ un S der Machtstellung Rußlands bedacht, wendet sie sich bald(Sj 1 Polen. Sie fordert und erhält vorn König August III. Kurland324) zurück für Biron, der das Herzogtum unter russischemUuß verwaltet und auf seinen Sohn vererbt.biKach dem Tode Augusts III. 1763 setzt Katharina in Ver-oung mit Friedrich II. die Wahl ihres Schützlings