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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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Der Krieg Frankreichs gegen Rußland. 365

^ßjo und der portugiesischen Küste zurück, von wo er 1811 gegenMassena siegreich vordringt (S. 371).

1811. Geburt eines Sohnes Napoleons, dem der Titel KönigMärz. von K.OH1 verliehen wird (f 1832 als Herzog vonReichstadt in Böhmen).

Napoleon I. auf dem Gipfel seiner Macht.

, Im Seekriege mit England haben Frankreich und Hollandoben) nur Verluste. Die Engländer erobern 1806 das den Hol-endem gehörende Kapland (S. 346, 352), um es nicht in dieder Franzosen kommen zu lassen, 1809 Cayenne, Martinique,J-ne/jal, Sän Domingo, 1810 Guadeloupe, Isle Bourbon, Isle deMr ance, 1811 Java.

. Die Vereinigten Staaten von Amerika, an ihrem Handelviit Frankreich durch die englische Flotte gehindert, beginnen 1812®Uion Krieg gegen England, werden aber 1814 durch die Be-( ®teung der Bundeshauptstadt Washington zum Frieden genötigt

( 8 .

§ 4. Sturz des ersten französischen Kaiserreichs.

1812. Der Krieg Frankreichs gegen Rußland.

Die Weigerung Rußlands, das Kontinentalsystem (S. 360),, Gches Napoleon selbst durch käufliche Lizenzen umging, strengJ^chzuführen, erregt den Unwillen des Gewalthabers. Die Ver-größerung des Herzogtums Warschau durch Westgalizien (S. 363)dhllt den Kaiser Alexander, der den Freiherrn vorn Stein zu sich ge-p hatte (S. 362), mit Besorgnis vor einer Wiederherstellungolens; ^ie Absetzung des Herzogs von Oldenburg (S. 359), seinesa hen Verwandten (S. 322), wird von ihm als schwere Beleidigung^Pfunden. S

q Bündnis Napoleons mit Preußen, das 20 000 Mann, und mitErreich, das 30 000 Mann zu dem russischen Zuge stellen muß.. Schweden (Bernadotte , 8. 364) benutzt die Gelegenheit, umvon der französischen Abhängigkeit zu befreien und durch einu ndnis mit Rußland sich Norwegen als Ersatz für Finnland (8. 364)® sichern.

/n Rußland schließt Frieden mit der Türkei und mit England•359s.); die Türkei tritt im Frieden von Bukarest das Land zwischen1 Dnjestr und Pruth (Bessarabien) an Rußland ab.

1812. Napoleon wird in Dresden von Kaiser Franz I., KönigMai. Friedrich Wilhelm III. und den Rheinbundfürsten

, begrüßt,' reist von da über Posen und Thorn nach

wß^sberg zu seiner Armee, deren Durchzug Preußen schwer be-te t- Berlin hat wiederum französische Besatzung,jj Die große Armee (über 600 000 Mann) vereinigt Franzosen,(steche, Italiener, Schweizer, N iederländer, Polen. Beim Vormarschaen die Österreicher unter. Schwarzenberg, zusammen mit Frau-