Der deutsche Befreiungskrieg. 369
1813. Schlacht bei Großbeeren von Bülow geschlagen,2 3. Aug. während der Kronprinz von Schweden (s. 8. 364)untätig zusieht. Berlin wird durch diesen Sieg vorEinnahme und Plünderung gerettet.
Davout kehrt nach einigen Gefechten gegen die Truppen desGenerals Wallmoden ( Th. Körner f 26. Aug. bei Oadebusch) nachnimburg zurück. Ein von Magdeburg her unter General Girard8 e gen Berlin heranziehendes Korps von 9000 Mann wird bei Hagel-berg (27. August) von der kurmärkischen Landwehrvernichtet.
26. Aug. Schlacht an der Katzbach. Macdonald, der mitp 80 000 Mann in Schlesien vorrückt, wird von den
freußen und Russen unter Blücher (später zum Fürsten von"O-hlstatt ernannt) entscheidend geschlagen. 18 000 Gefangene.Indessen mißglückt der Angriff der Böhmischen Armee aufDresden. Napoleon erkämpft in der26. U. 27. Schlacht bei Dresden nochmals einen großen SiegAug. auf deutschem Boden. Doch wird General Vandamme,welcher der Böhmischen Armee den Rückzug ab-schneiden will, in der
2 3. u. 30. Schlacht bei Kulm und Nollendori, nicht weit vonAug. Teplitz, von Russen und Österreichern geschlagen unddurch das rechtzeitige Erscheinen der Preußen in^neni Rücken (General v. Kleist) mit 10 000 Man zur Ergebunggenötigt.
6- Sept. Schlacht bei Dennewitz (unweit Jüterbog).
Marschall Ney, der mit 70 000 Mann Berlin besetzen°h> von Bülow und Tauenzien geschlagen.
. Napoleon zieht nach Bautzen gegen Blücher, der ihm aus-,, e *°ht, dann gegen die Böhmische Armee, die ihm bei Nollendorf\v|V Sept.) erfolgreich Widerstand leistet, dann nochmals gegen,melier (Gefecht bei Bischofswerda). Blücher gibt dem Peldzugle entscheidende Wendung durch seinen kühnen Übergang Überdie Elbe.
o- Okt. Das Yorksche Korps erzwingt bei Wartenburg gegen-p, über der Einmündung der Schwarzen Elster den
terwechesl. Auch die unter Bernadottes Führung zögernde Nord-see überschreitet nun die Elbe ein wenig stromabwärts von derMündung der Mulde.
8* Okt. Vertrag zu Ried zwischen Österreich und Bayern, dassich vorn Rheinbünde lossagt und dem Bündnis gegen(17ü°^ eon Beitritt. Dafür wird dem König Max Joseph von Bayerng , .9—1825) die Erhaltung seines durch Napoleon vergrößertentetes zugesichert (8. 356).
hii l^ 8 ^ Hauptheere der Verbündeten eine Vereinigung im
7>/r en Napoleons versuchen, verläßt dieser Dresden, zieht nachWl eri (an der Mulde) gegen Blücher, der ihm geschickt ausweicht,^loetz, Auszug. 19. Auf!. 24