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Der Weltkrieg.
1916 .
1-—30. Sept. Septemberschlacht in den Karpathen. ErbittertesRingen auf den Höhen der Karpathen, bei DomaWatra, Kirlibaba (Bukowina) und Zabie (Galizien). Doch wird einEinbruch in Ungarn vorn Feinde trotz aller hitzigen Angriffe,besonders am Jablonica-(Tartaren)Paß, nicht erzwungen. —■ HieraufStellungskämpfe in den Waldkarpathen bis Ende Juli 1917.
4. Die Durchbruchsschlachten bei Baranowitschi.
Erst mit der zweiten Juniwoche beginnen die Vorstöße desFeindes nördlich vorn Pripet im Schtschara — Serwetsch-AbschnittSegen die Heeresgruppe Woyrsch; seit der dritten Juniwoche endlicha uch Angriffe der Russen unter General Kuropatkin gegen dienördliche Hindenburgfront.
13.—14. Siebenmaliger Ansturm der Russen nordöstlich vonJuni. Baranowitschi (bei Sagorje — Skrobowa — Kraschin —Wonkowitschi, Wygoda) von der Armeeabteilung desGeneralobersten Woyrsch abgeschlagen.
2.-—9. Juli. Erste Schlacht bei Baranowitschi. Blutiges Ringenbei Skrobowa, Gorodischtsche, Darowo, zwischenWygoda und Zirin.
10. Juli Zweite Durchbruchsschlacht bei Baranowitschi. Diebis Schtschara- und Serwetschstellungen werden von den
9. Aug. Deutschen auch diesmal fest behauptet.
i 20.—22. Feindliche Vorstöße auch bei Logischin östlich vorn
i Juni. Oginski-Kanal (nördlich von Pinsk) zurückgewiesen.
31. Juli Erneuerte Angriffe der Russen bei Logischin und
—2. Aug. am Nobel-See (südwestlich von Pinsk) bleiben eben-falls erfolglos.
Die Kämpfe im Raum der Front des Generalfeldmarschallsv - Hindenburg nehmen ihren Anfang am südlichen Ende bei Smorgon(nördlich von der Beresina). In der ersten Hälfte des Juli dehnendie Angriffe der Russen sich auch auf die Front Smorgon — Narocz-See — Dryswjaty-See aus. Heftige Kämpfe bei Postawy (nördlichy om Narocz-See) und Wischnew an der Beresina (6. Juli).
Seit der zweiten Hälfte des Juni auch erfolglose, verlustreicheAngriffe der Russen südlich von Riga.
16.—23. Schlacht bei Kekkau. Russische Massenangriffe beiJuli. Ekau — Kekkau (zwischen Mitau und Friedrichstadt)
zurückgewiesen.
1. Aug. Generalfeldmarschall v. Hindenburg zum Oberbefehls-haber über mehrere Heeresgruppen an der Ostfronter nannt. Die Front Hindenburg reicht von der Ostsee bis westlich^°n Tamopol, schließt also die Armee Boehm-Ermolli mit ein.
Die Front des österreichisch-ungarischen Thronfolgers, desErzherzogs Karl (s. 8. 527), umfaßt die deutsche Südarmee des