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chen bedeckten die Walstatt. Tadurch war das Germanentumvor dem Unterfange durch die asiatischen Horden bewahrt.
7. Im folgenden Jahre brach AttiIa in Oberitalien einund bedrohte sogar Rom. Er ließ sich jedoch, wie erzählt wird,durch Vorstellungen des römischen Bischofs Leo zur Umkehrbewegen, zumal sein Heer zur Eroberung der festen Städtewenig geeignet war. Viele waren bei der Verheerung Ober-italiens vor den wilden Fremdlingen auf die kleinen Inseln inden Lagunen (Lachen) des Adriatischen Meeres ge-flohen und sollen dort den Grund zu der später mächtigen Han-delsstadt Venedig gelegt haben.
Attila selbst starb bald darauf. Sein Reich zerfiel, unddie unterworfenen Germanen wurden wieder frei. Die Hun -n c u selbst aber verloren sich in die weiten Steppen Asiens.
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Germanische Staaten auf römischem Boden.
1. Die germanischen Völker, die auf r ömische mBoden im 5. und 6. Jahrhundert eigene Reiche stifteten, sindfolgende:
a) Die Westgoten waren vor den Hunnen über die Donaugeflohen und hatten vom römischen Kaiser Valens Wohnsitzeerhalten. Für treulose Behandlung rächten sie sich an ihm durchden Sieg bei Adrianopel (378). Valens kam in derSchlacht um. Sein Nachfolger Theodosius schloß Friedenmit den Westgoten und wies ihnen Wohnsitze in Thra-zien an.
Kurz vor seiuem Tode (395) teilte er sein Reich in dasoströmische Reich, das sein Sohn Arkadius erhielt, unddas w eströmische, das an seinen andern Sohn Hono -rius kam. Dessen Minister und Feldherr war der WandaleStilicho. Dieser schlug die Angriffe des WestgotenkönigsAlarich zurück, rief aber die römischen Truppen von: Rheinezum Schutze Italiens herbei. Als er auf Befehl des Hono -rius ermordet war, drang Alarich verheerend in Italien einund erstürmte 410 Rom. Nach seinem Tode (sein Grab imBuseuto) ließen sich die Westgoten in Südgalliennieder und dehnten ihre Herrschaft nach und nach über dengrößten Teil Spaniens aus. Von ihnen bedrängt, gingen dieWandalen 429 unter Gciserich nach Afrika und gründeten einReich, dessen Hauptstadt Karthago wurde. Sie schufen sicheine Flotte und beherrschten das westliche Mittelmeer. 465 plün-derten sie sogar Rom.