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Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte
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— Den geistlichen Ritterorden ist es hauptsächlich zu verdanken,daß sich die christlichen Besitzungen im gelobten Lande so langegehalten haben.

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Der zweite und der dritte Kreuzzug.

1. Auf die Nachricht, daß Edessa in Mesopotamien vonden Ungläubigen erobert worden war, ließen sich durch diehinreißende Predigt des Abtes Bernhard von Clair-vaux König Ludwig VII. von Frankreich und Kon-rad III. von Deutschland zum zweiten Krenzzugc (1147—1149)bewegen. Aber der Mangel einer einheitlichen Leitung, Notund Elend der Kreuzfahrer, der Widerstand der Ungläubigenvereitelten jeden Erfolg.

2. Als der edle und tapfere Sultan Saladin vonÄgypten 1187 Jerusalem erobert hatte, unternahmen- KaiserFriedrich I. Barbarossa und die Könige RichardLöwen herz von England und Philipp II. von Frank-reich den dritten Kreuzzug (1189—1192). Mit einem wohl-geordneten Heere zog Friedrich durch Ungarn, das grie-chische Reich und über den Hellespont nach Kleinasien. Sieg-reich drang er hier bis Kilikien vor, fand aber hier 1190 indem Flusse Salephein jähes Ende. Jetzt kehrten viele deutscheKreuzfahrer nach Hause zurück. Den Rest führte des KaisersSohn, Friedrich von Schwaben, znr Belagerung vonAkkon, wo er aber bald an einer Seuche starb.

3. Hierhin waren inzwischen auch die englischen und fran-zösischen Heere auf dem Seewege gekommen. Zwar wurdeAkkon erobert, aber Richard Löwen herz beleidigteden Herzog von Österreich, so daß die Deutschen in die Heimatzurückkehrten. Bald segelten auch die Franzosen wieder heim-wärts und griffen die englischen Besitzungen in Frankreich an.Richard Löwenherz setzte den Kampf noch eine Zeitlangfort, schloß aber, als er keine Erfolge erlangte, mit Saladineinen Waffenstillstand. Dieser behielt Jerusalem; den Christenwurde nur ein schmaler Küstenstrich eingeräumt und der Be-such der heiligen Orte erlaubt.

4. Auf der Rückkehr wurde Richard Löwen herz andie Küste des Adriatischen Meeres verschlagen. AIs er inPilgcrkleidung seinen Weg durch Deutschland nehmen wollte,wurde er bei Wien erkannt, gefangengenommen und von demH e r z o g e v o n Ö st e r r ei ch an Kaiser Heinrich VI. aus-geliefert. Dieser fetzte ihn auf der Burg Trifels in der