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England.
beweisen, daß Schiller mit prophetischem Scharf- undTiefblick die Charaktere ganz richtig getroffen hat.
Als Elisabeth der Tod der Maria Stuart gemeldet wurde,stellte sie sich höchlich entrüstet, wies alle Verantwor-tung dafür von sich und machte ihren Schreiber Da-vison dafür verantwortlich, weil er das Urteil ohneihren Willen aus den Händen gegeben habe. Sie ließihn einkerkern und brachte ihn durch eine Geldstrafevon 10,000 it Sterl. = 250,000 Er. an den Bettelstab.
warum das?
Offenbar, weil sie die Rache der Gegner fürchtete und einböses Gewissen hatte; denn sie war wohl nicht ganzberechtigt, das Todesurteil über Maria zu fällen; ob-schon diese eine stete Gefahr für sie war. Es habenbeide Königinnen in ihrem Lebenswandel große Fehlerbegangen.
Wie hätte sie gerettet werden können?
Wenn sie sich ganz ruhig verhalten, wenn keine Be-freiungsversuche gemacht worden wären; ihre Freunde,die Heißsporne haben sie ins Verderben gestürzt. Wennsie durch Verzicht auf die englische Krone und durchruhiges Verhalten für Elisabeth keine Gefahr gewesen,wäre sie vielleicht — — begnadigt und freigelassenworden, (öffentl. Meinung für sich.)
Davison mußte also der Sündenbock sein.
Wäre die Tronbesteigung der Maria Stuart ein Glück fürEngland gewesen?
Warum nicht?
Elisabeth liebte krumme Wege,
1) bei der Religion,
2) bei der Verurteilung der Maria Stuart und so•i) auch bei ihrer dritten Frage,
bei ihrem
Verhältnis zu Philipp II. von Spanien.
Er hatte sie aus der Gefangenschaft befreit, in die sieMaria die Katholische geworfen hatte.