Band 
Erster Teil.
Seite
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Tempel und entließ das Volk, das äußerst gedrückt war, zu seinerArbeit und zum Opfer. Unter allen Königen hat er am gerech-testen regiert. Auch er hat eine Pyramide hinterlassen, dieaber kleiner ist als die des Cheops; auf jeder Seite fehlenzu drei Plethren zwanzig Fuß; bis zur halben Höhe besteht sieaus äthiopischem Stein.

5. Aus den Unterweisungen des Königs Amenemhet I.für seinen Sohn Sesostris I., um 2000 v. Chr.

Nach Erman.

Hör auf das, was ich dir sage,

Damit du König seist über die ErdeUnd die Länder beherrschestUnd mehr als Gutes tuest.

Wappne dich gegen deine Untergebenen,

Nahe ihnen nicht allein!

Liebe keinen Bruder,

Kenne keinen Freund,

Mache dir keinen Bekannten,

Es ist nichts Vollkommenes dabei.

Schläfst du, so hüte du selbst dein Herz,

Weil ein Mann keine Leute hatAm Tage des Unheils!

Ich gab den Armen und ernährte die Waise

Und ließ den zu, der nichts war, wie den, der etw r as war.

Die mein Brot aßen, empörten sich,

Der, dem ich die Hand gereicht, erregte mir Schrecken.

Nach dem Abendbrot war es, als es Nacht wurde.

Ich gab mich der Erholung hin;

Auf dem Bett liegend, wurde ich müde,

Und mein Herz fing an, dem Schlaf zu folgen;

Ich erwachte, um zu kämpfen, ganz: allein.

Als ich eilends die Waffen in die Hand genommen,

Trieb ich die Elenden zurück.

Sieh, das Unheil geschah, als ich ohne dich war,

Als der Hof nicht hörte, daß ich dir 'die Mitregentschaft übergäbe,