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20. Sprüche der Alten über die Perserkriege.
Aus der Anthologie. Übersetzt von Boesel. Straub und Mähly.
Miltiades.
Von Miltiades’ Arm weiß Persias Volk zu erzählen,
Marathon redet davon, das er für immer geweiht.
Ungenannter Dichter.
Die Schlacht bei den Thermopylen.
König der spartischen .Flur, o Leonidas, deine GenossenSanken mit Ehren ins Grab, fallend in blutiger Schlacht;Denn sie bestanden der Pfeile Gewölk, schnellfüßiger RosseSturmkraft und die Gewalt medischer Männer mit Mut.
Sim,onides.
Als im lethäischen Boot dreihundert andere PilgerHades wieder empfing, alle gefallen im Kampf,
Sprach er: „Sie sind von Sparta, man sieht auch hier, wie die
W unden
Alle nur vorn; an der Brust einzig erkennt man die Schlacht.Laßt es am Kampfe genug sein, des sieghaften KriegsgottsVolk, und ruhet im! Schlaf, welchen das Schicksal beschert.“
Sollius Bassus.
Der Löwe auf dem Grabe des Leonidas.
Wie von den Tieren ich selbst das gewaltigste, so von den
Menschen
Jener im steinernen Grab, das meiner Obhut vertraut.
Gliche de« Toten Mut nicht dem meinigen, so wie der Name,Nimmer hätte mein Fuß, Wandrer, den Hügel berührt.
Simonides.
Xerxes und Leonidas.
Perser: Hier dies Purpurgewand, o Leonidas, sendet dir Xerxes,Ehrend den mutigen Sinn, den du im Kampfe bewährt.Leonidas:Bietet Verrätern ein solches Geschenk! Mich decke
der Schild hier
Auch noch im Tode; dem Grab ziemet nicht prunken-der Schmuck.