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den Ausfluß Meiner väterlichen Liebe für Dich und die Monarchie emp-fehle. Betrachte diese Begeln für Dein Benehmen als ein teures Ver-mächtnis. Der Segen des Himmels wird auf deren Beachtung ruhen.
Verrücke nichts an den Grundlagen des Staatsgebäudes; regiereund verändere nicht; stelle Dich fest und unerschütterlich auf die Grund-sätze, mittelst deren steter Beachtung Ich die Monarchie nicht nur durchdie Stürme harter Zeiten geführt, sondern derselben den ihr gebührendenhohen Standpunkt gesichert habe, den sie in der Welt einnimmt. Ehredie wohlerworbenen Rechte, dann kannst Du gleich fest auf die Ehr-furcht bestehen, die Deinen Regentenrechten gebührt. Betrachte dieEinigkeit in der Familie, und bewahre sie als eines der höchsten Güter. . . .Übertrage auf den Fürsten Metternich, Meinen treuesten Diener undFreund, das Vertrauen, welches Ich ihm während einer so langen Reihevon Jahren gewidmet habe. Fasse über öffentliche Angelegenheiten wieüber Personen keine Entschlüsse, ohne ihn darüber gehört zu haben.Dagegen mache Ich es ihm zur Pflicht, gegen Dich mit derselben Auf-richtigkeit und treuen Anhänglichkeit vorzugehen, die er Mir stets be-wiesen hat.
73. Aus den «Napoleonischen Ideen», Juli 1839.
Napoleon Louis Bonaparte, Des idees napoleoniennes, Pariser Aus-gabe, 1839, S. 133 ff., 196 ff. Nach der Übersetzung von F. Freiherrn vonBiedenfeld, 1840, S. 78 ff., 111 ff. Gekürzt.
Schon vor dem Boulogner Attentat vom 6. August 1840 hatte Prinz LudwigNapoleon Bonaparte seine «Ideen», sein politisches Glaubensbekenntuis undProgramm, in dieser Schrift niedergelegt. In ihrem Sinn und Geist hat erspäter gehandelt. Zunächst allerdings fand die Arbeit keine große Beachtung.
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Könnte sich an dem himmlischen Aufenthalt, wo jetzt die großeSeele im Frieden ruht, Napoleon um die Aufregungen und hier untensich kreuzenden Urteile bekümmern, so hätte wohl der erzürnte Schattendas Recht, seinen Anklägern zu antworten :
«Für alles, was ich zum innern Wohl Frankreichs getan, hatte ichkeine andere Zeit als die kurzen Monate zwischen den Schlachten. Aberihr, meine Tadler, was habt ihr in 24 Jahren des tiefen Friedens ge-tan? Habt ihr die Zwietracht beschwichtigt, die Parteien um den Altardes Vaterlands vereinigt? Habt ihr den verschiedenen Staatsgewaltendas moralische Übergewicht verschafft, welches das Gesetz ihnen be-willigt und die Stabilität erfordert? Habt ihr dem Institut der Ehren-legion die Reinheit und den Zauber seiner ersten Organisation erhalten ?Habt ihr eurem Wahlsystem die demokratische Basis meiner Kantons-versammlungen gegeben? Habt ihr den Zutritt zu der repräsentativenKammer durch Ausrichtung einer Besoldung an die Deputierten erleichtert?Habt ihr, gleich mir, alle Verdienste belohnt, alle Bestechungen unter-drückt und in die Verwaltung jene strenge und reine Moral eingeführt,