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Die Aufmerksamkeit des Hohen Hauses auf die für unsere Industriehöchst beunruhigenden Tatsachen hinlenkend, können die Bittsteller garnicht ernst genug darauf hin weisen, daß diese Übelstände durch unsereunkluge und ungerechte Gesetzgebung veranlaßt sind, die den britischenFabrikanten daran hindert, gegen seine Erzeugnisse das Getreide andrerLänder einzutauschen, und gerade dadurch unsre ausländischen Konkur-renten instand setzt, ihre Nahrungsmittel halb so billig einzukaufen, alssie auf dem englischen Markte bezahlt werden müssen. Die Bittstellererklären es für ihre heilige Überzeugung, daß dies der Anfang einesZustandes der Dinge ist, der, wenn ihm nicht durch Aufhebung allerSchutzzölle auf Getreide und sonstige Nahrungsmittel rechtzeitig Ein-halt getan wird, am letzten Ende unsere Industrie auf die Konkurrenz-länder übertragen muß.
Unter dem tiefen Eindruck dieser Befürchtungen können die Bitt-steller die gefahrdrohende Lage der uns umgebenden Volksmassen, derenErnährung von Tag zu Tag mehr vom Gedeihen der Baumwollindustrieabhängt, weder mit Gleichgültigkeit betrachten noch dem Hohen Hauseverbergen. Schon hat sich der Millionenschrei nach Nahrungsmittelnerhoben. Vernunft, Mitgefühl und gesunde Politik verlangen, daß etwasgeschehe, um die erregten Leidenschaften zu besänftigen, wenn nichtüble Folgen eintreten sollen. Treue Anhänglichkeit eines Volkes an diegesetzlichen Einrichtungen des Landes kann dauernd auf keinem andernGrunde gesichert werden, als auf dem der Gerechtigkeit in Handel undWandel. Durchdrungen von der Überzeugung, daß zu diesen ewigenGrundsätzen auch das unveräußerliche Eecht jedes Menschen gehört, dieErgebnisse seiner Arbeit gegen die Erzeugnisse andrer auszutausclien,und den Schutz eines Teils der Allgemeinheit auf Kosten aller andernKlassen für ungesund und unverantwortlich erklärend, sprechen die Bitt-steller an das Hohe Haus die ernste Bitte aus:
Alle Gesetze, die sich auf die Einfuhr ausländischen Kornes undandrer ausländischer Nahrungsmittel beziehen, aufzuheben und auf dieLandwirtschaft wie auf die Fabrikation die wahren und friedlichenGrundsätze freien Handels in weitestem Maße auszudehnen durch Be-seitigung aller Hindernisse, die der unbeschränkten Beschäftigung vonIndustrie und Kapital entgegenstehen.
B. Resolution von Geistlichen aus Großbritannien und Irlandin Manchester, 18. August 1841.
Nach dem Urteil dieser Konferenz sind die Gesetze, die die Ein-fuhr der notwendigsten Lebensmittel einschränken, tatsächlich und offen-bar ungerecht. Sie wirken mit besonderer Härte auf die arbeitendenKlassen, indem sie ihnen gleichzeitig den Markt für die Verwertungihrer Arbeitsergebnisse nehmen und den Preis der Nahrungsmittel in dieHöhe treiben, wenn sie am wenigsten imstande sind, ihn zu bezahlen.
In der unleugbaren Tatsache, daß die verschiedenen Zweige derMenschheitsfamilie voneinander abhängig sind, erkennt die Konferenzdie bewundernswerte Fürsorge des allweisen und- allgütigen Schöpfers