Band 
Vierter Teil.
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nicht das geringste mir anzueignen. Nachdem ich mir noch die schönenGegenstände, worunter viele Prachtstücke, angesehen, trat ich in denThronsaal, der sich in der Mitte des Schlosses befand. In diesem Saaleging es bei meinem Eintritt sehr munter zu: Volksmänner waren ebendaran, den Thron mit Gewalt von der Wand abzutrennen. Bei diesemAnlaß empfand ich gleich das Verlangen, mir ein Stück davon als An-denken anzueignen; ich näherte mich schon, um meine Absicht anszu-führen, allein ich konnte nicht nahe genug dazu gelangen; übrigens wardich bald inne, daß mein Wunsch sich dennoch erfüllen würde.

Es war für mich nun Zeit, das Schloß zu verlassen; ich trat zurAnsgangstür im obern Schloßteil und war nicht wenig erstaunt, Wacht-posten zu treffen, die jeden, der das Schloß verlassen wollte, nach etwamitgenommenen Gegenständen visitierten. Kleinigkeiten ließ man pas-sieren; Besitzer jedoch von wertvollen Gegenständeu wurden als Diebeangesehen, zurück in ein Zimmer geführt und nach Abnahme etwaigerBeichte sofort erschossen. Diejenigen, welche gleich mir zuerst in dieTuilerien drangen, konnten von dieser Maßregel noch nichts wissen,ebensowenig, daß während unserer Anwesenheit rings um die Tuileriendeutlich und weithin sichtbar mit roter Schrift geschrieben wurde: «Lesvoleurs sont mis ä mort!» Ich kam glücklich durch; es hieß nachflüchtiger Prüfung meiner Person und Betastung meines Rockes: «Passe,citoyen.» Mittlerweile war der Thron von der Wand des Thronsaalesabgetrennt und aus dem Fenster geworfen worden; Volksmänner hobenihn auf die Schultern und schickten sich an, begleitet von einer Menschen-masse, unter Absingung der Marseillaise und des Chceur des Girondins 1 ,den Thron nach dem Bastilleplatz zu tragen, allwo derselbe verbranntwurde. Ich ging nur eine kurze Strecke mit diesem Zuge, nachdem esmir gelungen, dem Throne selbst ein Stück Holz und etwas Samt undScharlach zu entnehmen, als Andenken an das große Ereignis, welchesAndenken ich nun schon persönlich seit mehr als 38 Jahren verwahre.

81. Das Recht auf Arbeit und die Errichtung von National-werkstätten, Ende Februar 1848.

J. B. D u v e r g- i e r, Collection complete des lois ..., Bd. XLVIII, 1848, S. 59 f.

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25. Februar: Die provisorische Regierung der FranzösischenRepublik verpflichtet sich, den Lebensunterhalt des Arbeiters durchArbeit sicherzustellen. Sie verpflichtet sich, allen Bürgern Arbeit zuverschaffen. Sie erkennt an, daß die Arbeiter sich vereinigen müssen,um die Früchte ihrer Arbeit zu genießen. . . .

1 Der Chant des Girondins, gedichtet von Alexander Dumas dem Altern, ver-tont von dem Musiker Varnet, entstand kurze Zeit vor der Februarrevolution.Das 1848 vielgesungene patriotische Lied enthält den bezeichnenden Kehrreim:

«Mourir pour la patrie,

C’est le sort le plus beau, le plus digne d’envie.»