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Leitfaden für den Geschichts-Unterricht / bearb. von A. Renneberg
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Seite
11
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Alcibiades in Sparta unsittlich, muß fliehen, nach Klein-l asien, löst den Bund zwischen den Spartanern und Persern;i wird nun nach Athen zurückgerufen, erkämpft neue Siegek als Oberfeldherr des athenischen Heeres. Alcibiades Einzugin Athen; großer Jubel.

Alcibiades, der Unglückliche. 407 sein Unterfeld-herr beim Vorgebirge Nötium (Ephesus) geschlagen durch 407.Lysander. Alcibiades jetzt wieder abgesetzt, geht nach Klein-asien, dort von den Persern ermordet.

3. Gottes Strafgericht über Athen. LysanderFeldherr: Sieg am Ägospötamos, Athen erobert, Mauern 405.niedergerissen. 404.

Die dreißig Tyrannen. Hinrichtungen,Verbannungen.

Befreiung Athens durch Thrasybül. Solonische 403.

; Verfassung wieder hergestellt.

! 8. Zokrates.

- Mensch, erkenne dich selbst!

Sokrates.

: 1. Sokrates, der Lehrer und Freund des Alcibiades;

! Bildhauersohn, in Athen geboren 469; anfangs auch Bild-! Hauer, dann Weltweiser.

2. Sokrates, der Denker. Bekenntnis:Ich weiß

! nur, daß.ich nichts weiß!" Nur Ahnung von Gott, darum

noch Heide. Tugendleben:Der Mensch kann nur glück-

. lich hier auf Erden werden, wenn er den Willen der

i Götter pünktlich und vollständig erfüllt" (Mäßigkeit, Ge-

rechtigkeit, Tapferkeit). Der Mensch allein zu schwach, voll-

> kommen zu werden, darum Hilfe der Götter nötig.

3. Sokrates, der Lehrer. Große Liebe seiner Schülerzu ihm (Euklid aus Megara).

, _ 4. Sokrates' Wandel. Einfach in Kleidung; mäßig

| im Essen und Trinken; Entbehrungen ertragen lernen:Wer

! am wenigsten braucht, der kommt der Gottheit am nächsten!"

! Selbstbeherrschung (Brunnen; der Unhöfliche).

5. Sokrates' Ende. Feinde. Anklage:Er verachtet 399.die Götter und verderbt die Jugend. Gefängnis; verweigerteFlucht:Man muß den Gesetzen des Vaterlandes gehorchen,auch wenn sie unrecht haben!" Frau Tantippe; Giftbecher;letzte Unterredung mit den Freunden. Strafe der Ankläger.