Alcibiades in Sparta unsittlich, muß fliehen, nach Klein-l asien, löst den Bund zwischen den Spartanern und Persern;i wird nun nach Athen zurückgerufen, erkämpft neue Siegek als Oberfeldherr des athenischen Heeres. Alcibiades Einzugin Athen; großer Jubel.
Alcibiades, der Unglückliche. 407 sein Unterfeld-herr beim Vorgebirge Nötium (Ephesus) geschlagen durch 407.Lysander. Alcibiades jetzt wieder abgesetzt, geht nach Klein-asien, dort von den Persern ermordet.
3. Gottes Strafgericht über Athen. LysanderFeldherr: Sieg am Ägospötamos, Athen erobert, Mauern 405.niedergerissen. 404.
Die dreißig Tyrannen. Hinrichtungen,Verbannungen.
Befreiung Athens durch Thrasybül. Solonische 403.
; Verfassung wieder hergestellt.
! 8. Zokrates.
- Mensch, erkenne dich selbst!
Sokrates.
: 1. Sokrates, der Lehrer und Freund des Alcibiades;
! Bildhauersohn, in Athen geboren 469; anfangs auch Bild-! Hauer, dann Weltweiser.
2. Sokrates, der Denker. Bekenntnis: „Ich weiß
! nur, daß.ich nichts weiß!" Nur Ahnung von Gott, darum
■ noch Heide. Tugendleben: „Der Mensch kann nur glück-
. lich hier auf Erden werden, wenn er den Willen der
i Götter pünktlich und vollständig erfüllt" (Mäßigkeit, Ge-
rechtigkeit, Tapferkeit). Der Mensch allein zu schwach, voll-
> kommen zu werden, darum Hilfe der Götter nötig.
3. Sokrates, der Lehrer. Große Liebe seiner Schülerzu ihm (Euklid aus Megara).
, _ 4. Sokrates' Wandel. Einfach in Kleidung; mäßig
| im Essen und Trinken; Entbehrungen ertragen lernen: „Wer
! am wenigsten braucht, der kommt der Gottheit am nächsten!"
! Selbstbeherrschung (Brunnen; der Unhöfliche).
5. Sokrates' Ende. Feinde. Anklage: „Er verachtet 399.die Götter und verderbt die Jugend. Gefängnis; verweigerteFlucht: „Man muß den Gesetzen des Vaterlandes gehorchen,auch wenn sie unrecht haben!" Frau Tantippe; Giftbecher;letzte Unterredung mit den Freunden. — Strafe der Ankläger.