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1095. Peter von Amiens. Kirchenversammlung zu Clermont.Untergang der ersten Haufen auf dem Wege an der Donauhinab bis Kleinasien.
1096-1099. Erster Kreuzzug. Unternehmer: Franzosen und Italiener-unter Gottfried Von Bouillon (Fürst Boemont v. Tarent).Weg: Donau, Bosporus, Kleinasien (1097). Nicäa, Edessa,Antiochien erobert. Das Schwert der Seldschucken, Krank-heiten und Gefahren verringern das Heer von 600 000 auf20 000 Mann. Jerusalem erobert 1099. Blutbad.Gottfried am heiligen Grabe. „Nimmer werde ich hier einegoldene Krone tragen, wo mein Heiland eine Dornenkronegetragen hat"; Beschützer des heiligen Grabes. Sein BruderBalduin wird König von Jerusalem 1100.
1147. Zweiter Zug: Deutscher Kaiser Konrad III. und Lud-
wig VIII. von Frankreich.
1190. Dritter Zug: Deutscher Kaiser Friedrich I. Barbarossa.
Der französische König Philipp August und der englische HerrscherRichard Löwenherz.
1204. Vierter Zug: Französische, lothringische und italienische Ritter.
Das lateinische Kaisertum gegründet; Untergang 1261. Kinderkreuz-zug 1212 .
1217. Fünfter Zug: König Andreas II. von Ungarn und Leopold VII.
von Österreich.
Alle diese Kreuzzüge, den ersten ausgenommen, sind ohne Erfolg.
1228. Sechster Zug: Deutscher Kaiser Friedrich II. erwirbt die
heiligen Orte und den Titel König von Jerusalem.
1248. Siebenter Zug: Ludwig IX. von Frankreich. Die letzten
Posten des heiligen Landes gehen verloren. (Achter Zug gegen Tunis1270. Ludwig stirbt.)
Folgen der Kreuzzüge:
Blüte des Rittertums (Edelknabe 7.—14. Jahre, Knappe bis21. Jahre, Ritterschlag). Geistliche Ritterorden: Johanniter (Italiener),Templer (Franzosen), Deutscher Orden, 1190 gestiftet; wird 1228 nachPreußen gerufen, erobert es bis 1283 und führt das Christentum unddeutsche Sitte dort ein.
Entstehung neuer Mönchsorden von strenger Regel.
Blüte des Seehandels und Gewerbfleißes in den Städten.
Höhere Entfaltung der Bildung des Abendlandes.
Gründung eines freien Bauernstandes.
9. Friedrich I. Barbarossa.
Ja das ist ein rechter Deutscher und einrechter König!
1125-1137. Lothar von Sachsen, Heinrichs Y. Nachfolger. Kampf mitden Herzögen von Schwaben und Franken, Friedrich und Konrad vonStausen. Lothar verbindet sich mit Heinrich dem Stolzen, dem Herzoge