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Quellenbüchlein zur Kulturgeschichte des deutschen Mittelalters aus mittelhochdeutschen Dichtern : mit Ausschluss des Nibelungen- und Gudrunliedes und Walthers von der Vogelweide / zusammengestellt und mit einem Wörterverzeichnis versehen von Theodor Schauffler
Entstehung
Seite
12
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I. FÜRST UND VOLK.

I 2

ii. Der Ritter.

a) Boppe , Hagen MS 2, 381.

Sich, ritter wert, an dlne höhe werdekeitund kleide dinen werden lip mit örenkleit,slt daz dir ist öre unde pris gewidemet.

Pflic schiltes amptes schöne und ere swertes Segen,

5 bis vridebaere in velden weiden und üf wegen,wirp daz unreht strüchen vor dir bidemet;

Milt unde manheit si din hört,biut helfe gerne witwen unde weisen,wirp hie näch prise und schätze dort,io und dich nicht an Ören vinden heisen.dh tugende dich in alle wis, dich in werder wibe dienste schouwen,halt höch gelopten ritters pris, daz dich prisen höch geborne vrouwen;

15 erbarme wärheit kiusche schäme mit dir sin umbehelsettuostu daz, werder ritter wis, wirt din prisdin rilich lop, din werder name in ören wis gevelset.

b) Parzival 499.

Swer Schildes ambet heben wil,der muoz durchstrichen lande vil.

12. Der Lottersinger

(d. Ii. der heruntergekommene Spielmann).

Seifried Helbling 13.

Ein maer ist guot ze schriben an, zwön hofgumpelmanan einander sendent brief.der sin ist kreftic unde tief,wand si heten bede kunst.an al mines herzen gunstist der eine meister tötder dem andern enböt:

'lieber friunt, her Juliän,sinen dienst hat iu kunt getan

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