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Anhang.
Zur brandenburgisch-preufsischen Geschichte,nach Chr.
Nordmark (spätere Altmark) an der mittleren Elbe zumSchutz des deutschen Reichs gegen die Wenden unterKaiser Otto I. gegründet. Markgraf Gero (937—965)unterwirft das Wendenland bis zur Oder. BistümerHavelberg und Brandenburg.
983. Aufstand der Wenden, die Nordmark auf das linke Elbuferbeschränkt. Residenz der Markgrafen zu Salzioedel.
1134—1320. Askanische (anhaitische) Markgrafen.
Albrecht der Bär, von Kaiser Lothar mit der Nordmark be-lehnt, erwirbt das Havelgebiet wieder (vgl. S. 202) und nennteich Markgraf von Brandenburg. Seine Nachkommen erwerbendie Neumark jenseit der Oder. Städtegrüniungen (Berlin um1240).
Teile der Mark: Altmark (Salzwedel, Stendal), Mittelmark (Bran-denburg, Berlin-Kölln), Priegnitz( Pritzwalk), Ukermark (Prenzlau),Neumark (Frankfurt). Bistümer: Brandenburg, Havelherg, Zebus.
1190. Stiftung des deutschen Ritterordens (vor Akkon in Palästina).1226—1283. Unterwerfung des Landes Preulsen durch den deut-schen Ritterorden. — Sitz des Hochmeisters: erst Akkon,1291 Venedig, 1309 Marienburg (vgl. S. 233).
1309—1319. Markgraf Waldemar kämpft glücklich gegen dieNachbarfürsten (Pommern, Mecklenburg, Meilsen), nimmtdie Hansestadt Stralsund in Schutz gegen Dänemark undden Fürsten von Rügen.
1320—1324. Interregnum in der Mark nach dem Erlöschen derdort regierenden Linie des askanisehen Hauses. Die Her-zoge von Sachsen-Wittenberg und die Fürsten von Anhalterheben Ansprüche, aber Kaiser Ludwig der Bayer ziehtdas Land als erledigtes Lehen ein.
1324—1373. Bayrische Markgrafen.
Ludivig I., Sohn des Kaisers Ludwig des Bayern; gegenihn 1348—50 der falsche Waldemar (s. S. 219).Ludwig II. (der Römer) wird 1356 Kurfürst. Otto (derFinne) tritt 1373 das Land an Kaiser Karl IV. ab.
1373—1415. Luxemburgische Markgrafen.
Karl IV. (Residenz Tangermünde,Landbuch). Sigismund1378, verpfändet das Land an Jobst von Mähren, über-